Love of My Life
Nils Landgren feiert seinen 70. Geburtstag mit Love of My Life.
Das neue Album als Doppel-LP, limitierte rote Doppel-LP und CD.
Streng limitiert: Die rote Doppel-LP erscheint in nur 500 Exemplaren weltweit!
Love of My Life
Ein Album, das nicht nur das Ausmaß Nils Landgrens Leistungen widerspiegelt, sondern auch die erstaunliche Vielfalt der Rollen, die sein Leben in der Musik umfasst hat. Als einer der erfolgreichsten europäischen Jazzmusiker der vergangenen Jahrzehnte ist Nils Landgren seit Langem mehr als nur ein Posaunist oder Sänger: Er ist ein Vernetzer, ein Mentor, ein Brückenbauer. Gemeinsam mit engen Freunden und dem Schwedischen Radiosinfonieorchester unter den opulenten Arrangements von Vince Mendoza aufgenommen, spannt das Album den Bogen von Landgrens eigenen, zarten Kompositionen bis hin zu neu interpretierten Werken von Cat Stevens, Leonard Bernstein, Herbie Hancock und anderen – und bleibt dabei doch unverkennbar Landgren: offen, warm und voller Menschlichkeit.
„Das Wichtigste in der Musik ist für mich: keine Schubladen. Es ist immer besser, gemeinsam ein wenig zu erkunden und Neues auszuprobieren“, sagt Nils. Dieser Geist der Neugier und der Verbundenheit leuchtet in jeder einzelnen Note auf.
Love of My Life ist zugleich Meilenstein und Spiegel: der Klang eines Künstlers, der nach einem Leben voller Musik aus Liebe diese Liebe weiterhin mit der Welt teilt.
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Nils 70 – Geburtstags-Special:
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Wenn man rund um seinen 70. Geburtstag am 15.2.2026 über Nils Landgren spricht, tut man sich schwer, nur eine Eigenschaft hervorzuheben – es braucht schon den Versuch einer Aufzählung: Einer der erfolgreichsten europäischen Jazzmusiker der letzten Jahrzehnte. Posaunist, Sänger, Festivalleiter, Mentor, Förderer, Brückenbauer. Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Sir George Martin Music Awards und der höchsten Orden für Kunst und Kultur des schwedischen Königshauses. Unermüdlicher Arbeiter mit zu Spitzenzeiten 150 – 200 Konzerten pro Jahr. Und, vielleicht am wichtigsten: überzeugter Optimist, Herzensmensch. Alles, was Nils Landgren macht, hat irgendwie mit Liebe zu tun: zur Musik, zu seinem Instrument, der roten Posaune, zu den Menschen auf und vor der Bühne. Und zu seiner Frau, der Schauspielerin Beatrice Järås, mit der er seit 48 Jahren verheiratet ist. Und so gibt es für sein neues Album auch keinen treffenderen Titel als „Love of My Life“.
»Als ich jung war, wollte ich Popstar werden, aber mit Posaune. Alle sagten mir: Vergiss es und setz dich wieder hinten ins Orchester. Aber ich wollte das nicht akzeptieren.«
Eingespielt mit einer Band enger Freunde, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und opulent arrangiert vom siebenfachen Grammy-Gewinner Vince Mendoza, spannt Nils Landgrens neues Album einen weiten Bogen: Von anrührenden Eigenkompositionen über Songs von Cat Stevens, Leonard Bernstein, Kurt Weill, Herbie Hancock und Weggefährt*innen wie Joe Sample oder Ida Sand. Das breit gefächerte Repertoire steht für die integrative Kraft des Menschen und Musikers Nils Landgren.
»Das Allerwichtigste in der Musik ist für mich: Keine Schubladen. Lieber ein bisschen zusammen forschen und neue Dinge ausprobieren.«
Wie so oft bei Nils Landgren, ist auch „Love of My Life“ eine musikalische Familienangelegenheit: Es begleiten ihn Schwedens Piano-Shooting-Star Joel Lyssarides, Kontrabass-Meister Lars Danielsson, Schlagzeuger Robert Ikiz – auch festes Mitglied der Nils Landgren Funk Unit – und Sängerin und langjährige Weggefährtin Ida Sand. Für Nils Landgren geht so ein Lebenstraum in Erfüllung. In den Liner Notes zum Album schreibt er: “Im Grunde bin ich immer noch der Junge aus dem kleinen schwedischen Stahlarbeiter-Ort Degerfors. Dass ich eingeladen wurde um Musik mit einem ganzen Symphonieorchester und einigen meiner besten Freund*innen zu spielen, kann ich immer noch nicht so ganz glauben.“ Wenn man Nils Landgren kennt oder live erlebt hat, weiß man: Diese Aussage ist keine falsche, sondern echte Bescheidenheit. Und auch wenn er in den größten Konzerthäusern und auf Festivals vor tausenden von Menschen spielt, bleibt er immer nahbar und ganz er selbst.
»Viele Menschen sagen, ich sei bodenständig. Wenn man bekannt wird, kann das ja auch total schiefgehen… Mein Vater hat mir gesagt: Erheb dich nicht über andere. Bleib auf dem Teppich. Das ist eine sehr schwedische, nordische Haltung – du sollst nie glauben, dass du besser bist als andere.«
Nils Landgren auf oder abseits der Bühne, das ist genau dieselbe Person. Er nimmt er sich nach jedem Konzert die Zeit, mit jedem einzelnen Besucher und jeder Besucherin, zu reden, einander zu umarmen, Fotos zu machen, Alben zu signieren, manchmal stundenlang. Er sagt: „Mein Antrieb ist das Treffen mit dem Publikum. Davon bekommt man wahnsinnig viel Energie.“ Deshalb habe er auch keine Hobbys. Wenn er mal zu Hause ist, im kleinen südschwedischen Dorf Skillinge, direkt am Meer, dann verbringt er am liebsten Zeit mit seiner Frau Bea und übt Posaune in einem eigens dafür eingerichteten Holzhäuschen, in dem auch seine zahllosen Preise stehen, schwimmt in der Ostsee, auch gerne bei Temperaturen unter zehn Grad.
»Ich brauche kein Bungee-Jumping oder Extremsport – jedes Mal, wenn ich auf die Bühne gehe, ist das wie Freeclimbing. Das reicht mir völlig.«
Und so dürften sich auch die Nils70 Geburtstagskonzerte wie Familienfeiern anfühlen: Zum Auftakt, am 14.2. in der Hamburger Elbphilharmonie mit Band, den Symphonikern Hamburg und dem Programm von „Love Of My Life“ und dann am 5. Mai in der Berliner Philharmonie – zusammen mit engen Freund*innen wie Michael Wollny, Wolfgang Haffner, China Moses, Viktoria Tolstoy, Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und vielen mehr. Und eigentlich ist das ganze Jahr 2026 Nils-Landgren-Jahr: Gemeinsam mit namhaften lokalen Orchestern wird Nils Landgren das Programm von „Love Of My Life“ in die schönsten Konzerthäuser ganz Deutschlands bringen.
»Die Orchester treffe ich für Proben in der Regel einen Tag vor dem Konzert. Meistens nur ich und mein Trio – es dirigiert nicht mal jemand. Es geht wie immer im Jazz um Kommunikation. Ich hoffe, dass die Orchestermusiker*innen meine Ideen verstehen. Und wenn nicht, dann muss ich eben versuchen, sie zu überzeugen.«
Der Pianist Michael Wollny sagte einmal: „Mit Nils wird alles leicht.“ Es scheint, als gäbe es für Landgren – zumindest in der Musik – keine Probleme, keine Ängste, nur immer wieder neue Gelegenheiten, um aus dem Moment heraus etwas Schönes, vielleicht sogar etwas Magisches zu erschaffen. Dahinter steht ein tiefer Glaube an das Gute – nicht nur in der Musik, sondern auch in den Menschen. Und die Überzeugung von der Wirksamkeit des Einzelnen in einer Welt, in der man sich schnell verloren und machtlos fühlen kann. „Die Dinge positiv zu sehen, gibt so viel mehr Kraft, um weiterzumachen“, sagt Nils Landgren. „Und die Liebe, die man dadurch erfährt, kann man wieder weitergeben – und es kommt noch mehr zurück.