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23.02.2016ACTKnut Reiersrud

Jazz at Berlin Philharmonic: Celtic Roots

Das nächste Konzert der Erfolgsreihe Jazz at Berlin Philharmonic findet am 8. März im Kammermusiksaal statt. Der norwegische Gitarrist Knut Reiersrud und der schwedische Multi-Instrumentalist Ale Möller wandeln auf den Spuren ihrer keltischen Wurzeln und übersetzen diese in das Vokabular des Jazz. Ihre Liebe zur skandinavischen Folk Music teilen die beiden mit den weiteren Mitwirkenden Fraser Fifield Saxofon, Flöte und Dudelsack, Aly Bain Violine, der Sängerin und Geigerin Tuva Syvertsen, Olle Linder Percussion, Kontrabass, Gitarre und Mandoline und Blusgröße Eric Bibb an Gitarre und Gesang.
 
Siggi Loch kuratiert die in der Spielzeit 2012/2013 eingeführte philharmonische Reihe Jazz at Berlin Philharmonic.
 
Zum Kartenvorverkauf...

 
Hintergrund:
 
Zwischen den Karrieren des Schweden Ale Möller und des Norwegers Knut Reiersrud gibt es einige Parallelen: Beide Künstler begannen als Jazzmusiker, Ale Möller als Trompeter und Knut Reiersrud als Gitarrist. Beide erschlossen sich im Laufe der Zeit noch andere Instrumente und entdeckten ihre Liebe zur Folkmusik. Heute gehören Möller und Reiersrud zu den führenden Musikern der skandinavischen Folk-Jazz-Szene.
 
Ale Möller, der in jungen Jahren seinem großen Vorbild, dem amerikanischen Jazztrompeter Clifford Brown nachzueifern suchte, fing nach einer Begegnung mit dem griechischen Musiker Christos Mitrencis an, sich für die traditionelle Musik Griechenlands zu interessieren. Doch dabei blieb es nicht. Inspiriert von den mediterranen Rhythmen und Melodien begab sich Möller in seinem Heimatland auf musikalische Spurensuche, lernte auf Flöte und Schalmei zu blasen und die Laute sowie das Akkordeon zu spielen. Seine Spezialität ist es, Instrumentalisten, die aus ganz unterschiedlichen Musiktraditionen kommen, in seinen Ensembles und Bands zu vereinen.
 
Gleiches gilt für den Gitarristen Knut Reiersrud, der als Jugendlicher für Miles Davis und Michał Urbaniak schwärmte und als 18-Jähriger den Bluesgitarristen Buddy Guy so beeindruckte, dass dieser ihn nach Chicago einlud. Reiersrud, der mit Größen wie Joe Cocker, Stevie Ray Vaughan und David Lindley zusammenarbeitete, beherrscht die unterschiedlichsten Stile. Den Jazz mit den musikalischen Wurzeln seiner nordischen Heimat zu verbinden, ist ihm, ebenso wie Ale Möller, ein wichtiges Anliegen.
 

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