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vision string quartet

Das vision string quartet, 2012 gegründet, zählt zu den führenden Streichquartetten seiner Generation. In der Tradition von Ensembles wie dem Kronos Quartett oder Quatuor Ébène verbindet es klassisches Repertoire mit eigenen Kompositionen und Einflüssen aus Folk, Pop, Rock, Funk und Minimal Music und eröffnet dem Streichquartett neue Perspektiven. 

Als Quartett und Band zugleich tritt das Ensemble in renommierten Sälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Berliner Philharmonie und der Wigmore Hall London sowie auf internationalen Festivals auf. Gespielt wird auswendig – mit großer interpretatorischer Freiheit, technischer Präzision und intensiver Ausdruckskraft. Internationale Tourneen, bedeutende Debüts sowie Kollaborationen mit Künstler:innen aus unterschiedlichen Genres unterstreichen die stilistische Offenheit des Ensembles.

Veröffentlichungen

in the fields
vision string quartet: in the fields CD / Vinyl (LP, 180g) / digital  Florian Willeitner violinDaniel Stoll violinLeonard Disselhorst celloSander Stuart viola Fünf Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung meldet sich das vision string quartet mit sreinem ACT-Debüt "in the fields" eindrucksvoll zurück. Das Album ist ein Manifest für die Vielseitigkeit des Streichquartetts und ein Statement für musikalische Neugier. Die Berliner Formation, bestehend aus Florian Willeitner (Violine), Daniel Stoll (Violine), Sander Stuart (Viola) und Leonard Disselhorst (Cello), hat sich in den letzten Jahren als „string quartet of the future“ (The Sydney Morning Herald) etabliert und ist bekannt für ihre Grenzgänge zwischen Klassik, Folk, Jazz und eigenen Kompositionen. Für ACT ist die Zusammenarbeit mit dem Quartett eine Erweiterung der ohnehin großen musikalischen Bandbreite. ACT-Chef Andreas Brandis: „Meine Verbindung zu den visions begann mit den von mir geleiteten Concerto.21-Meisterklassen und setzte sich in einer engen Zusammenarbeit mit ihrem Geiger Florian Willeitner fort. In Zukunft wird ACT sich noch stärker für Verbindungen zwischen klassischer Musik, zeitgenössischer Musik und Improvisation öffnen – und das vision string quartet ist ein brillanter Vertreter dieses Ansatzes.“ Das vision string quartet agiert weniger wie ein klassisches Streichquartet, eher wie eine Band: Die vier Musiker spielen immer im Stehen, beherrschen ihr Repertoire auswendig und ohne Noten. „Das bedeutet für uns die maximale Freiheit und Lebendigkeit“, erklärt Florian Willeitner. Und auch sonst sind die visions offen für Neues: Konzerte im Dunkeln, genreübergreifende Kooperationen mit Künstler*innen wie Fatma Said, Gabriel Kahane oder Golnar Shahyar zeigen jeher die Vielseitigkeit des Quartetts.Der dramaturgische Bogen von „in the fields“ orientiert sich am fünfsätzigen 4. Streichquartett Béla Bartóks, das sich als roter Faden durch das Album zieht. „Von Bartóks Faszination für das Unbekannte haben wir uns anstecken lassen“, schreiben die Musiker in den Liner Notes. Dessen Sätze werden nicht nur klassisch interpretiert, sondern gemeinsam mit dem österreichischen Percussionisten Bernhard Schimpelsberger um eine „percussive dimension“ erweitert. Im gleichen Geiste erklingt auch das Eröffnungsstück des Albums, das bulgarische Volkslied „Kopanitsa“, das mit seinem rhythmischen Feuer im 11/8-Takt die Richtung vorgibt.Mit dem Streichquartett in F-Dur von Maurice Ravel bildet ein Evergreen des Quartettrepertoires eine klassische Inspirationsquelle. Florian Willeitner und Schwedens Piano-Shootingstar Joel Lyssarides öffnen mit „Ravel Reloaded“ das Tor zu einer neuen, postimpressionistischen Klangwelt. Zudem bringt Lyssarides mit seinem Arrangement von „Grimasch om morgonen“ des schwedisch-niederländischen Singer-Songwriters Cornelis Vreeswijk eine weitere, sehr persönliche Facette ein. Gemeinsam mit Joel Lyssarides und dem aus dem Iran stammenden Gitarristen Mahan Mirarab hat das vision string quartet darüber hinaus mehrere Eigenkompositionen entwickelt und aufgenommen. „Lydian Rose“ feiert die Farbenpracht des lydischen Modus, „Raindance“ lässt gezupfte Melodien im Regen tanzen, „Convalescence“ entfesselt einen wilden Ritt zwischen poetischer Sanftheit und halsbrecherischem Drive, und das Folksong-hafte „Skymning“ bildet den sanften Schlusspunkt des Albums. . Es lohnt sich, „in the fields“ von Anfang bis Ende in der vorgesehenen Reihenfolge zu hören. Mit der Vielfalt des musikalischen Materials erzählen das vision string quartet eine wendungsreiche, immer wieder überraschende Geschichte und beweist einmal mehr, wie lebendig, neugierig und grenzenlos ein Streichquartett des 21. Jahrhunderts sein kann. CreditsRecorded between 7–12 October 2024 and 29–30 October 2024 at Studio 1,BR Franken, NürnbergProduced by vision string quartetExecutive producer for BR: Beate SampsonRecording producer, engineer, editing, mixing: Christian JaegerRecording and editing technician: Tatjana SchewtschenkoPiano tuner: Theo KretzschmarMastered by Christoph Stickel, ViennaCover photo by Sander Stuart

Ab 18,90 €*

Konzerte