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Three Fall

Nur ein Trio, kleiner als man denkt.

Saxofon/Bassklarinette, Posaune und Drums. Fehlt da was? Weniger macht mehr. 

Aus Herausforderung wird Innovation. Drei Individuen im Kollektiv. Magisches Dreieck zwischen Struktur und Improvisation. Ziemlich ausgeheckt und ausgecheckt. Immer für eine Überraschung gut. Spaß muss natürlich auch dabei sein. Ist das noch Jazz? HipHop, Rock, Worldmusic, Reggae, Funk und Pop. 

Es ist was gefällt das die Three Fall Welt im Innersten zusammenhält. Jazz klingt anders. Neu sozialisiert. Mit frischer Energie, für Menschen, die nicht an Grenzen glauben. Jazz als die große Freiheit zu spielen, was man fühlt, denkt und kennt. Keine Scheu vor Tradition und Konvention. Respekt. 

So wie Three Fall spielt niemand. Nicht um des anders sein willens, sondern weil sie so sind.

Veröffentlichungen

Magic Moments 10 "In The Spirit of Jazz"
Various Artists - Magic Moments 10 "In The Spirit of Jazz"CD / digitalDer Jubiläums-Sampler Magic Moments 10 gibt einen Einblick über die aktuellen Albumveröffentlichungen aus dem ACT Katalog. 14 Titel, über 1 Stunde bestes Jazz-Infotainment „in the spirit of Jazz“.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
Four
Three Fall - FourCD / digital Sebastian Winne drums & percussion Til Schneider trombone Melane Nkounkolo vocals Lutz Streun bass clarinet & tenor sax Vier gewinnt! Drei plus Eins – mit der Sängerin Melane Nkounkolo haben Three Fall Zuwachs bekommen. Neue Klangwelten tun sich auf. Der ohnehin schon vielfältige Sound des Trios wird um weitere Facetten reicher. Neben Jazz, Funk und Hip Hop stecken auf „Four“ ganz neue Pfeile im Köcher: Soul, Reggae und Afrobeat. Seit der Gründung 2008 waren Three Fall ein Trio. Ihre ungewöhnliche Besetzung aus Schlagzeug und zwei Bläsern, ohne gängiges Bass- und Akkordinstrument, sorgte schnell für Furore. Auf ihrem ACT-Debüt „On A Walkabout“ im Jahr 2011 fanden sich instrumentale Neueinspielungen der Red Hot Chili Peppers. Deren Drummer Chad Smith sprach von den besten Coverversionen, die er bislang gehört habe. Seit dem letzten Three Fall Album „Realize“ sind nun vier Jahre vergangen. Die drei Jungs waren weltweit unterwegs, allein 2016 spielten sie in Ägypten, Katar, Japan und Südkorea. Dann trafen sie Melane… „Seitdem wir auf ‚On A Walkabout‘ auf einem Stück mit dem HipHop-Künstler Promoe kooperiert haben, hatten wir die Idee, auch auf der Bühne mit Gesang zu arbeiten“, sagt Posaunist Til Schneider. „Als ich Melane zufällig auf einem Festival gesehen habe, war ich sofort begeistert. Sie kann singen, tanzen und rappen und hat eine unglaubliche Ausstrahlung.“ Melane Nkounkolo wurde 1986 in Deutschland geboren, wohin ihre Eltern aus dem Kongo gezogen waren. Ihre Kindheit wurde von kongolesischen Musikern wie Papa Wemba, dem „King of Rumba Rock“, geprägt. „Erst später kam ich mit anderer Musik in Berührung“, sagte Melane. „So konnte ich einen im besten Sinne ungreifbaren eigenen Stil entwickeln.“ „Four“ ist natürlich auch das vierte Album von Three Fall. Die samtige, glasklare Stimme der Sängerin bildet darauf den Kontrast zum eher rauen Band-Sound. Der druckvolle Klang des Trios, zu dem neben Schneider auch Sebastian Winne und Saxophonist/Klarinettist Lutz Streun gehören, bleibt bestehen. Doch nun gibt es auch Raum für Sanfteres. Zunächst explodiert das Album nach kurzem Intro mit dem fetten Rock-Funk-Crossover von „Medium Rare“ – mit einer solchen Instrumental-Nummer haben Three Fall & Melane auch ganz ohne E-Gitarren das Zeug dazu, jedes Rock-Festival-Publikum zum Toben zu bringen. Im melodischen „Tata Na Lola“, an dessen Ende eine Zeile aus Bob Marleys „Three Little Birds“ eingeflochten wird, singt Melane auf ihrer Muttersprache Lingala. Der Titel bedeutet „Vater im Himmel” und setzt sich mit ihrem verstorbenen Vater auseinander: „Es geht darum, dass das Leben hier auf der Erde nicht das Ende ist, und man sich irgendwann wiedersehen wird. Der Song gibt mir Kraft, denn ich glaube, dass unsere Lieben erst dann nicht mehr existieren, wenn wir aufhören über sie zu sprechen, über sie nachzudenken oder eben über sie zu singen.“ Mit „Elevation of Love“ covert die Band einen Klassiker des Esbjörn Svensson Trios. Die Version von Three Fall vereint die druckvolle und die lyrische Seite der Band. „Thank You” ist eine lässige Soul-Nummer mit viel RnB-Einschlag, während „Silver & Gold” mit Reggae und Dub ganz neue Facetten des Quartetts zeigt. Und dann ist da noch das auffälligste Stück: der Ace of Base Pop-Hit „All That She Wants“ von 1992 wird bei Three Fall & Melane zu einer sphärischen Afro-Soul-Nummer. Im Refrain kippt die Stimmung – tanzbare Reggae-Grooves schaukeln den Song Richtung Dancefloor. Eine unvergessliche Version, die die Besucher jeder Spätsommer-Party verzücken wird. Auf „People“ wird es politisch. Melane nimmt zum Flüchtlingsthema Stellung und reflektiert hierbei zugleich persönliche Erfahrungen: Ihr Bruder musste während des Bürgerkriegs im Kongo fliehen, wurde aber aus Deutschland wieder abgeschoben: „Es ist aber ein symbolischer Song, der für viele Schicksale steht. Niemand verlässt seine Heimat freiwillig, und ich kenne viele, denen Ähnliches widerfuhr. Songs zu schreiben ist immer auch ein Ventil. So kann ich über gesamtgesellschaftliche Themen wie Rassismus sprechen.“ Innerhalb kürzester Zeit ist zwischen Melane und den drei ursprünglichen Three Fallern eine tiefe Freundschaft entstanden. „Four“ spiegelt die unterschiedlichen Persönlichkeiten der vier Musiker wieder. Ein explosiver, lyrischer, soulvoller, tanzbarer Trip. Homebase: Köln und Berlin. Destination: anywhere.Credits: Music composed by Til Schneider, except otherwise noted Lyrics written by Melane Nkounkolo, except 12 All harmonies of the wind instruments were generated in real time Produced by the artists Recorded by Wolfgang Stach at Maarweg Studio 2 &Til Schneider at Tailormade Studio, February 2017 Mixed by Til Schneider & mastered by Klaus Scheuermann

17,50 €*
Realize!
Three Fall - Realize!CD / digitalLutz Streun tenor saxophone, bass clarinet Til Schneider trombone Sebastian Winne drums & percussionDer Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten – zu den ungewöhnlichsten gehört wohl das Trio Three Fall, das mit seinem Debüt-Album „On a Walkabout“ für Aufsehen sorgte. Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland-Tour nahm, fand sie „unique“, die Westdeutsche Zeitung bescheinigte ihnen, „erfrischend anders“ zu sein und die Heilbronner Stimme entdeckte „Programmmusik für Menschen, die nicht an Grenzen glauben“. Mit ihrem zweiten Album „Realize!“ legen Saxofonist und Bassklarinettist Lutz Streun, Posaunist Til Schneider und Schlagzeuger Sebastian Winne jetzt nach. „Nach einem veröffentlichten Album gucken wir schon wieder nach vorn und schreiben neue Stücke“, erzählt Lutz Streun. „Die Frische unserer Musik ist uns ganz wichtig, deshalb gab es nach ,On a Walkabout‘ sofort neue Ideen. Diesmal haben wir die Stücke auch live ausprobiert und uns dabei viel Zeit gelassen. Three Fall ist ein Kosmos für sich, allein schon wegen der ungewöhnlichen Besetzung. Wir wollen unseren Sound immer weiter entwickeln und haben deshalb diesmal auch mit elektronischen Effekten gearbeitet.“ Wieder haben sie zwischen ihre höchst originellen eigenen Songs Bearbeitungen von Fremdmaterial aus Rock und Pop gestreut. Waren es auf dem Debüt-Album ausschließlich Songs der Red Hot Chili Peppers, deren Drummer Chad Smith diese höchstpersönlich als “best RHCP covers I’ve heard done yet…” adelte, so verleiben sich Three Fall diesmal Stücke von Rage Against The Machine („Killing In The Name“), Nirvana („Lithium“) und Coldplay („The Scientist“) ein. „Killing In The Name“ erreichte das Repertoire von Three Fall auf ungewöhnliche Weise: „Ein Paar kam auf uns zu, und wollte uns für ihre Hochzeit buchen. Wir sind ja keine Gala-Band, aber fanden das eine schöne Ehre und Bestätigung unserer Musik. Also sagten wir zu“, erzählt Lutz Streun. „Und dann wollten sie unbedingt, dass wir dieses Stück von Rage Against The Machine spielen. Da wir auch auf den Song stehen, war das für uns eine reizvolle Aufgabe. So kommt man manchmal auf ziemlich skurrile Weise zu neuem Repertoire.“ „Lithium“ stammt vom Nirvana-Klassiker „Nevermind“ und „The Scientist“ ist eine Klavierballade aus der Frühzeit der britischen Band Coldplay, deren prägnantes Riff schon oft gesampelt wurde. „Das Album braucht auf jeden Fall noch eine schöne, warme Ballade“, fand Lutz Streun. Three Fall gelingt es, alle drei Songs umstandslos in ihr Repertoire zu integrieren. Ihre eigenen Songs stehen den berühmten Vorlagen allerdings in nichts nach. Vom afrikanisch angehauchten „Chapa Chapa Maputo“ über das mit schrägen Rhythmen spielende „Bata“ bis zum hypnotisch dröhnenden „Stein“ reicht die Palette. Die coole Melodie in „Endless“ könnte von Paul Desmond stammen, die elektronischen Effekte werden nicht angeberisch ausgestellt, sondern fügen sich ganz lässig ins Klangbild des Songs. Die ausgefuchste Spielweise von Sebastian Winne lässt einen Bass nie vermissen, Lutz Streun und Til Schneider füttern sich gegenseitig mit prägnanten Melodiekürzeln oder prächtigen Bläser-Riffs, umgarnen sich und spielen sich die Bälle zu. Ob da HipHop, Rock, Weltmusik oder Reggae Pate stehen, wird irgendwann egal, denn vom Jazz nehmen Three Fall sich vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt. Three Fall haben fast auf dem ganzen Globus Wellen geschlagen. Nach einer China-Tour im letzten und einer Russland-Tour in diesem Jahr haben sie dem jungen deutschen Jazz auch international ein Gesicht gegeben. „Die Städte in China unterscheiden sich stark voneinander“, erzählt Lutz Streun, „genau wie das Publikum. Aber man merkt, dass Musik eine universelle Sprache ist. Insbesondere die Reaktionen in Südchina waren so enthusiastisch, dass wir gerührt waren.“ Ende 2013 steht eine weitere Auslandstour nach Ägypten an. Mit dem zweiten ACT-Album „Realize!“ bieten Three Fall ihrem Publikum neues Ohrenfutter. Und nach wie vor gilt: So wie Three Fall spielt sonst niemand. Nicht um des anders sein willens, sondern weil sie so sind.Credits: Produced by Marco OstrowskiRecorded February 27 & 28, 2013 at Realistic Sound Studio Munich by Florian H. Oestreicher Mixed by Florian H. Oestreicher Mastered by Klaus Scheuermann

17,50 €*
On A Walkabout Celebrating Red Hot Chili Peppers
Three Fall kombiniert Jazz, Hip-Hop, Weltmusik und Funk mit Saxofon, Posaune und Schlagzeug. Ein einzigartiger Klang ohne Bass und Akkordinstrument.

17,50 €*

Konzerte