Der in Mailand geborene, rennomierte deutsch-italienische Jazzpianist und Komponist hat in der europäischen Jazzszene einen großen Einfluss. Er wuchs in Deutschland auf und begann seine Karriere in den 1980er Jahren, wo er zunächst mit Größen wie Klaus Doldinger und der Band Passport spielte. Di Gioia ist für seine virtuose Vielseitigkeit bekannt und hat sowohl als Jazzmusiker als auch in der Pop- und Elektronikszene gearbeitet, unter anderem mit Till Brönner und Max Herre. Er gründete das Projekt "Web Web", das orientalische Klänge mit Jazz vereint und international Aufmerksamkeit erlangte. Mit seiner kreativen Mischung aus Jazz, elektronischen Elementen und improvisatorischen Experimenten zählt Di Gioia zu den innovativsten Musikern seiner Generation.
Jakob Manz - Groove ConnectionCD / Vinyl / digital
Jakob Manz alto saxophone & flute Roberto Di Gioia keyboards Karin Hammar trombone Bruno Müller guitar Tim Lefebvre electric bass Per Lindvall drums Guests: Paolo Fresu trumpet (on 01) Nguyên Lê guitar (on 04) Mark Harrington spoken words (on 01) „Jakob Manz überrascht einen immer wieder“, sagt Pianist und Keyboarder Roberto Di Gioia, der zusammen mit Siggi Loch das neue Album des jungen Saxophonisten produziert hat. „Dass Jakob unglaublich gut Saxofon spielt und das in allen möglichen Richtungen des modernen Jazz, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass er auch in Soul, Funk und Rhythm ’n‘ Blues 100% authentisch klingt, wissen sicher noch nicht alle. Und wenn man meint, man hätte nun wirklich alles von ihm gehört, spielt er ein so tiefes, seelenvolles Blues-Solo, dass man es kaum glauben kann.“ Mit der Veröffentlichung seinem Jazz-rockigen Debüt „Natural Energy“ im Jahr 2020 zeigte Jakob Manz wieviel Potenzial in ihm steckt. Es folgten prominente Auftritte auf den Leverkusener Jazztagen, der Jazz Baltica, in der Porsche Arena Stuttgart (als Gastsolist bei „70 Jahren SWR Big Band“) oder auf den ACT30 Jubiläumskonzerten in der Berliner Philharmonie. Im Jahr 2022 erschien das feingliedrige, akustische Duoalbum „The Gallery Concerts I“ mit der Pianistin Johanna Summer, welches Manz als Improvisator von großer Tiefe und Sensibilität zeigt. Und er erhielt viele prominente Auszeichnungen, zuletzt der Landesjazzpreis seines Heimat-Bundeslandes Baden-Württemberg.
War das Debüt-Album noch ein Querschnitt seines breiten musikalischen Spektrums, ist „Groove Connection“ eine Nahaufnahme von Jakob Manz‘ vielleicht größter Stärke: Sein Publikum mit seelenvollen Melodien, knackigen Soli und starkem Rhythmusgespür in Begeisterung zu versetzen. Diese raren Qualitäten mit einer internationalen Top-Besetzung weiter zu befeuern, war Ausgangspunkt für die Produzenten Roberto Di Gioia und Siggi Loch. Letzterer sagt: „Jakob Manz ist ein unglaubliches Talent und er steht für mich in der Tradition großer Saxofonisten wie Lou Donaldson, seinem Hero David Sanborn und auch von Klaus Doldinger. Alles Musiker, die auf der Basis des Jazz in Verbindung mit Soul und Blues zu ihrem charakteristischen Sound fanden und damit weltweit erfolgreich wurden. Im Fall von Klaus Doldinger habe ich das selbst erlebt, als ich ihn 1969, auf dem Höhepunkt des Erfolgs seines Jazz-Quartetts dazu motivierte, mit dem Album „Motherhood“ etwas ganz Neues auszuprobieren. Die Aufnahme wurde zur Blaupause für „Klaus Doldingers Passport“, seinem bis heute erfolgreichsten und meistbeachteten Projekt.“Und so hing die Messlatte für die „Groove Connection“ von Anfang an hoch: Ein Album von internationalem Niveau, mit Musiker:innen, die, wie Jakob Manz, das Vokabular des Soul-Jazz und Rhythm ’n’ Blues tief durchdringen und mit eigenem Leben füllen. Roberto Di Gioia, an den Tasten und auch als Songwriter, war von Anfang an gesetzt – aufgrund seiner Historie mit Klaus Doldingers Passport, der Kultband „Zappelbude“ und seiner aktuellen Band „Web Web“, aber auch wegen seiner Pop & Soul-Sensibilität als Produzent von Max Herre oder Joy Denalane. Erste Wahl für die tiefen Töne war der Amerikaner Tim Lefebvre, ein Hero von Jakob Manz, eine Instanz seines Instruments und Kollaborateur mit so unterschiedlichen Künstlern wie David Bowie, Wayne Krantz, Tedeschi Trucks Band oder Michael Wollny. Den stilsicheren Groove steuert der Schwede Per Lindvall bei - u.a. Mitglied der ersten Nils Landgren Funk Unit und Drummer bei ABBA. Funkige Würze kommt von Bruno Müller, einem der gefragtesten deutschen Session-Gitarristen. Den weichen, warmen Gegenpart zu Jakob Manz‘ brillantem Alt-Saxofon schafft die schwedische Posaunistin Karin Hammar. Und schließlich setzen Gastauftritte von Gitarrist Nguyên Lê, Trompeter Paolo Fresu und Sprecher Mark Harrington weitere Akzente.Beim Treffen der Groove Connection im Studio machte es unmittelbar Klick, wie sich Roberto Di Gioia erinnert: „Wir hatten alles perfekt vorbereitet, inklusive dem besten Bass-Equipment für Tim. Und dann kommt der an, stöpselt seinen 500€ No-Name-Tour-Bass in den Verstärker, beginnt ein bisschen zu spielen, Per Lindvall steigt mit ein und sofort passiert etwas. Da musste ich das erste Mal in die Regie rufen, dass sie sofort mitschneiden sollten.“ Der Vibe der ersten Minuten setzt sich über die Dauer der Aufnahmen fort. Alles fließt, alle scheinen unterbewusst genau zu erfassen, was die Musik wirklich braucht, welche Noten man spielen sollte und welche eben nicht. Am Ende reichen für die meisten der Stücke des Albums ein oder zwei Takes. Dass dies so scheinbar mühelos gelingt und das Ergebnis so leicht und unangestrengt, aber zugleich so mitreißend klingt, ist Beleg der großen Meisterschaft aller Beteiligten. Jeder beherrscht sein Handwerk und noch viel wichtiger: Alle haben das Vokabular dieser Musik tief verinnerlicht, alle kommunizieren auf Augenhöhe und voller Freude. Einer Freude, die sich vom ersten Takt an auf die Zuhörenden überträgt - mit einer Mischung aus Originals und groove-jazzigen Versionen von Adele, Billie Eilish, Whitney Houston, Lionel Richie u.v.m.. Es gibt nicht viele junge Jazzmusiker, die ihr Instrument so virtuos beherrschen, wie Jakob Manz und deren Spiel gleichzeitig so uneitel, klar, songdienlich und seelenvoll klingt. Dass ihm dies gelingt, liegt einerseits an seinem Talent und an der Zielstrebigkeit, mit der er an seinem musikalischen Ausdruck arbeitet. Und andererseits an seinem Willen, das Publikum mit seiner Musik zu begeistern und zu berühren. Er sagt, ihm sei es wichtig, sein sehr spezielles Instrument, das Altsaxofon, auf eine Weise zu spielen, die den Raum ausfüllt, gleichzeitig aber auch jeden einzelnen Zuhörenden direkt und unmittelbar erreicht. Und man kann festhalten, dass ihm das gelingt, ob nun im Club, in großen Konzertsälen, auf Festivalbühnen oder überall dort, wo man sein neues Album hört. Credits:
Recorded by Arne Schumann at Soundfabrik Berlin, 20. - 22.11.2022 Mixed by Arne Schumann Mastered by Klaus Scheuermann Produced by Roberto Di Gioia & Siggi Loch
Various Artists - Fahrt ins BlaueCD / digitalOn Fahrt ins Blaue, atmospheric soundscapes pass by: organic, dynamic, virtuosic, and smooth. The compilation floats effortlessly between electronic textures and acoustic jazz.
The journey begins.
Time seems to stand still at first: A breeze from Sardinia drifts through a mysterious Asian world (“Lacrima Christi”). The sound cosmos of trumpeter Paolo Fresu and guitarist Nguyên Lê is hypnotic and directionless.
A groove sets in — a simple piano melody floats on the surface (“Ironside”): chill-out jazz with blue notes by the master of atmosphere, Lars Danielsson.
The Fahrt ins Blaue continues with “Germany’s coolest drummer” (ARD ttt), Wolfgang Haffner, and his drum & bass-inspired ambient jazz (“Shapes”).
Pianist and sound tinkerer Bugge Wesseltoft offers insight into his “New Conception of Jazz” (“Existence”).
Things become weightless with Jacob Karlzon’s electro-acoustic piano trio jazz (“Bubbles”).
The Esbjörn Svensson Trio takes us on a summery, joyful joyride with their virtuoso fun-hit “Spam-Boo-Limbo.”
Things take a quirky turn when Clint Eastwood rides across the soundscape in “Ecstasy of Gold”, from the Western classic The Good, the Bad and the Ugly, in a jazzed-up version by Swedish jazz cowboys Oddjob.
That feeling of cool summer rain on your skin is evoked by Ida Sand with her haunting cover of the Eurythmics’ “Here Comes The Rain Again.”
And Nils Landgren’s Funk Unit meets us with a funked-out, laid-back take on an ABBA classic (“Gimme! Gimme! Gimme!”).
We make a relaxed stop with Annette Humpe’s McJazz. With charm and a wink, she serves up “Coffee & Tea.”
Nu jazz, minimal electro, and lounge pop intertwine in a unique blend crafted by keyboardist and multi-instrumentalist Roberto Di Gioia. On “Yelloworange,” he’s joined by saxophonist Johannes Enders.
In a moving and elegiac homage, Dan Berglund’s Tonbruket remembers the late Esbjörn Svensson — the shining star of European jazz who passed away in 2008 — with “Song For E,” before the Fahrt ins Blaue ends with the Michael Wollny Trio: “Questions In A World Of Blue.”Credits:
Compilation produced by Marco Ostrowski Mastered by Klaus Scheuermann
Torsten Goods - Thank You Baby!CD / digital
Torsten Goods vocals & guitar Roberto Di Gioia Fender Rhodes & piano Tim Lefebvre Fender Jazz Bass & double bass Wolfgang Haffner drums Spätestens seit seinem letzten Album "Love Comes To Town“ hat sich allgemein herumgesprochen, dass Torsten Goods einer ist, der „den großen Groove beherrscht“ (Süddeutsche Zeitung), bei dem sich „Popjazz so gut anfühlt wie seit George Benson nicht mehr“ (Kulturnews), weil er eben „Gitarre spielen kann wie George Benson, singen wie Frank Sinatra und komponieren wie Joe Sample“ (wiederum die Süddeutsche Zeitung). Und der gerade mal 34-Jährige ist keiner, der sich frühvollendet auf den Lorbeeren ausruht. Nach seinem frühen Durchbruch mit Ende 20 setzte er sich gezielt neue Reizpunkte: Er zog von Nürnberg nach Berlin, spielte mit Größen wie Till Brönner und versicherte sich seiner musikalischen Identität, indem er auch mal mit Popstars wie Sarah Connor arbeitete.
Spiritual, Blues und Rootsmusik ist der kreative Ausgangspunkt auf „Thank You Baby!“ „Schon als kleiner Junge wurde ich mit dieser Musik vertraut gemacht. Meine irische Mutter hörte neben dem Jazz mit Vorliebe auch Spirituals und Soul, mein Vater ist Bluesmusiker. Und als mir Siggi Loch vorschlug, mich dieser Musik auf meinem neuen Album zu widmen, fühlte ich mich sofort an meine Kindheit erinnert und war sofort begeistert. Es konnte nicht darum gehen, die alten Meister zu kopieren und in Nostalgie zu verfallen, sondern darum, mich selbst auszudrücken“, berichtet Torsten Goods über die Vorbereitungen zum Album.
Hatte „Love Comes To Town“ noch mit Gästen und Bläserarrangements geglänzt, setzte man hier nun ganz auf die kompakte Quartett-Besetzung, die umso überzeugender ausfällt, weil „Siggi Loch mir dafür meine Traumband zusammengestellt hat“. Das ist zunächst Wolfgang Haffner am Schlagzeug, der auch das Album produzierte. „Mit seinem Verständnis von Groove und musikalischer Reduktion sind wir ganz auf einer Wellenlänge“ stellt Goods fest. Dazu kam an Fender Rhodes und Piano Roberto Di Gioia, ein alter Freund Haffners, mit dem er vor Jahren ein heute legendäres und funkiges NuJazz-Projekt in Szene gesetzt hatte: „Von ihrer Zappelbude war ich schon als Teenager ein großer Fan“ erinnert sich Goods. „Roberto ist ja nicht nur ein unfassbarer Jazzpianist, damals hierzulande der Beste in diesem Stil, er hat auch wie Wolfgang immer über den Tellerrand hinausgeschaut und spielt heute ja auch mit Pop-Größen wie Max Herre.“
Der Vierte im Bunde ist niemand Geringerer als Tim Lefebvre, der bekanntlich bereits Michael Wollny und Eric Schaefer so tief beeindruckt und inspiriert hat, dass mit „Weltentraum“ das meist dekorierte und erfolgreichste deutsche Jazz-Album des Jahres 2014 dabei herauskam. Wie breit und ideal für Goods Zwecke sein Spektrum ist, mag veranschaulichen, dass Lefebvre gerade den Bass-Part für das neue Studioalbum der Supergroup Toto übernommen hat und festes Bandmitglied der Tedeschi Trucks Band ist. Interessanterweise war das für Goods ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: „Ich hatte Tim schon Anfang der Jahrtausendwende während meiner Studienzeit in den USA kennengelernt.“
Bei so vielen Gemeinsamkeiten ist es kein Wunder, dass sich bei der Studioarbeit „eine coole Magie“ einstellte, wie Goods berichtet. „Wir haben die Stücke jeweils einfach mal zusammen ausprobiert, bis wir an den Punkt kamen, wo wir alle dachten, dass wir angekommen sind. Dann haben wir es drei Mal aufgenommen, jedes Mal anders. Und dann hatten wir es. Die Musik sollte pur, und wie live gespielt klingen, ohne Overdubs, wie in den 60er Jahren aufgenommen wurde, mit diesem Sound eben.“ Davon kann man sich bei „Thank You Baby!“ sozusagen auf breiter Front überzeugen: Ob beim unwiderstehlich anrollenden archaischen „Work Song“ von Nat Adderley, beim mit viel Sechzigerjahre-Charme durchdrungenen „Halleluja I Love Her So“ von Ray Charles, beim faszinierend reharmonisierten und auf die Essenz reduzierten, tief melancholischen „Where Did You Sleep Last Night“ von Lead Belly, beim durchgehend improvisierten Standard „Afro Blue“ aus der Feder von Mongo Santamaria oder beim hier mörderisch swingenden „How Sweet It Is“, dem von Marvin Gaye berühmt gemachten Motown-Klassiker. Dieser Titel war auch Inspiration für den Albumtitel: „With sweet love and devotion, deeply touching my emotion. I want to stop and thank you baby“ heißt es hier. Als Siggi Loch diese Zeilen bei Abhören des Masterbands hörte, sprach ihm das spontan aus der Seele als Leitspruch für die Musik des gesamten Albums. Denn Torsten Goods und seine Mitstreiter haben sich mit viel Liebe und Hingabe das Repertoire zu eigen gemacht, um die Emotionen ihrer Zuhörer tief zu berühren. Please don’t stop... Thank you, Torsten! Credits:
Produced by Wolfgang Haffner & Torsten Goods Executive Producer: Siggi Loch
Recorded by Arne Schumann, April 8-10, 2015 at Hansa Studios, Berlin Additional editing by Stephan Ernst Mixed by Arne Schumann in May and June, 2015 at Schumann & Bach Studios, Berlin Mastered by Klaus Scheuermann
Various Artists - Magic Moments 8 "Sing Hallelujah"CD / digitalDie achte Ausgabe der beliebten Magic Moments-Reihe: 71 Minuten bestes Jazz-Infotainment durch das aktuelle Programm mit ACT-Stars, Newcomern und Geheimtipps. Unter dem Motto „Sing Hallelujah“ hat ACT-Inhaber und Produzent Siggi Loch 16 Titel zusammengestellt, die vor allem den Bogen vom Jazz zu Soul, Gospel und der afroamerikanischen Rootsmusik spannen. Einmal mehr präsentiert sich das Münchener Label hörbar anders, abseits der ausgetretenen Pfade „in the Spirit of Jazz“: Musik fernab eines festgelegten Stils. Mal mehr, mal weniger Jazz. Zwischen den Genres. Am Puls der Zeit und darüber hinaus.
Bei „Sing Hallelujah“ stehen die Gesangskünstler von ACT im Rampenlicht: Die kürzlich verstorbene Soul-Blues Legende Mighty Sam McClain eröffnet Magic Moments 8 mit dem norwegischen Gitarristen Knut Reiersrud. Letzterer ist auf einem weiteren Titel zu hören, gemeinsam mit der Sängerin Solveig Slettahjell und dem Trio „In The Country“. Auf „Borrowed“ Time, aus dem Album „Trail of Souls“, verlinkt das Ensemble die amerikanische Gospel- & Spiritual-Tradition mit der norwegischen Klangästhetik.
Torsten Goods interpretiert das Titelstück aus der Feder von Mike Settle in seiner lässig-coolen Art mit Starbesetzung: Roberto Di Gioia, Tim Lefebvre und Wolfgang Haffner. Ida Sand ist mit einer Hommage an Neil Young vertreten. Natalia Mateos Stimme hat „eine ganz eigene Geschichte zu erzählen“ (Die Zeit). In einer ungewöhnlichen Version interpretiert sie „I Put A Spell On You“, den wohl bekanntesten Hit des US-amerikanischen Blues-Sängers Screamin' Jay Hawkins. Und die Norwegerin Randi Tytingvåg betont auf „Steady-going“ ihre Singer-Songwriter-Qualitäten und bedient sich der amerikanischen Folk- & Country-Roots. Schlagzeuger Wolfgang Haffner hat für „Piano Man“ sein „Kind of Cool“-Ensemble um den stimmgewaltigen Soulman Max Mutzke erweitert.
Unterschiedlichste Instrumentalnummern runden Magic Moments 8 ab: Dieter Ilg interpretiert mit seinem Trio Beethoven. Iiro Rantala spielt John Lennons „Imagine“ solo am Klavier und der Saxofonist Rudresh Mahanthappa, 3-facher DownBeat Critic‘s Poll Gewinner 2015, ehrt mit „Bird Calls“ den großen Charlie Parker. „High Noon in Kreuzberg“ heißt es bei dem finnischen, in Berlin lebenden Gitarristen Kalle Kalima, wenn er im Trio den Western-Klassiker „Ghost Riders In The Sky“ von Stan Jones zum Besten gibt. Mit dem Pianisten Frank Woeste ist ein weiteres neues ACT-Gesicht vertreten. In seiner Wahlheimat Frankreich ist der gebürtige Hannoveraner längst eine feste Größe und spielt dort mit Ibrahim Maalouf sowie mit Youn Sun Nah, die ihn bei „Star Gazer“ mit ihrem unnachahmlichen Gesang unterstützt.
„If music be the food of love, play on“ heißt es in Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“. Um die Wörtchen „and life“ möchte man das Zitat erweitern, das als Credo für die Arbeit von ACT stehen kann. Seit nunmehr 23 Jahren liefern Siggi Loch und sein Team mit Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein musikalischen Nährstoff. Musik für offene Ohren, für den Geist, für das Herz, die Seele und für alle, die gute Musik lieben – wie die Werkschau auf „Magic Moments 8“ beweist.Credits:
Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann