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Philip Catherine

Der Gitarrist Philip Catherine ist eine europäische Jazzlegende. Bereits im Alter von 17 Jahren ist der geborene Belgier  Profi geworden. Er tourte mit Lou Bennett, Dexter Gordon, Jean-Luc Ponty, weiter ging es mit Chet Baker (mit dem er sechs Alben einspielte), Tom Harrell, und vielen, vielen anderen Größen.

Charles Mingus verpasste ihm den Spitznamen „Young Django“ und die Süddeutsche Zeitung schrieb über ihn, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören kann“

Nicht zuletzt wegen seines unbestechlichen Gespürs für Zeit, das auch die atemberaubendsten Tempo-Passagen relaxt und locker wirken lässt. Ansonsten sind es aber nicht einmal die Technik und Geschwindigkeit, die den Saitenzauberer herausheben, sondern vielmehr der unverwechselbare akustische Gitarrenton und ein Improvisationsstil, bei dem nicht Gitarristen, sondern die großen Bläser des Jazz Pate standen.

Veröffentlichungen

Jazz at Berlin Philharmonic XI: The Last Call
Philip Catherine - Jazz at Berlin Philharmonic XI: The Last CallCD / Vinyl Larry Coryell guitar Philip Catherine guitar Jan Lundgren piano Lars Danielsson bass Paolo Fresu trumpet Credits: In memory of Larry Coryell (1943-2017), his last concert Recorded live in concert by Klaus Scheuermann at the Philharmonie Berlin (KMS), January 24, 2017 Mixed and mastered by Klaus Scheuermann Curated and produced by Siggi Loch Cover art based and inspired by a work of Alain Biltereyst (Original: ACT Art Collection)

Ab 17,50 €*
The String Project
Philip Catherine - The String ProjectCD / Vinyl / digital Philip Catherine guitar Nicola Andrioli piano Nicolas Fiszman acoustic guitar & electric bass Philippe Aerts double bass Hans Van Oosterhout drums Orchestre Royal de Chambre de Wallonie (ORCW) conducted by Frank Braley Fast wäre er gar nicht geboren worden. Sein Großvater mütterlicherseits spielte die erste Violine im London Symphony Orchestra. Im April 1912 wollte Mr. Brennan mit dem Schiff nach New York fahren und hatte bereits ein Ticket für die Titanic gebucht. Aber er kam zu spät, das Schiff legte ohne ihn ab. Und so kam es, dass zunächst seine Mutter das Licht der Welt erblicken konnte, und am 27. Oktober 1942 auch er, Philip Catherine. Diese Geschichte wurde zum Mythos seiner Kindheit und damit pflanzte seine Mutter in Philip auch die Liebe zur Musik. Jetzt, mit fast 73 Jahren, konnte Philip Catherine sich den großen Wunsch erfüllen, seine Musik mit einem großen Orchester aufzuführen, dem Orchestre Royal de Chambe de Wallonie unter dem Dirigenten Frank Braley. Neun Arrangeure haben die Melodien für das Orchester bearbeitet, der Gitarrist und Bassist Nicolas Fiszman half unermüdlich bei den Vorbereitungen und so konnte das Werk in nur sechs Stunden Probezeit am 13. Januar 2015 auf dem Brussels Jazz Festival uraufgeführt werden. „Ich war von dem Klang, von dem neuen Gewand in dem meine Melodien plötzlich erschienen so fasziniert, dass ich bei „Transparence“ meinen Einsatz verpasste. Ganze vier Takte lang saß ich einfach da und lauschte anstatt zu spielen - sowas ist mir noch nie passiert.“ Im Studio hat Philip diese vier Takte dann nachgeholt. Es ist aber der einzige Song geblieben, bei dem noch nachgebessert werden musste. Alles andere ist eins zu eins die Abbildung des Konzertes vom 13. Januar. „Wir hatten überhaupt nicht daran gedacht, aus diesem Konzert eine CD zu machen - eben weil wir so wenig Zeit zur Vorbereitung hatten. Das flämische Fernsehen, VRT-Canvas hat das Konzert mitgeschnitten und als wir die Aufnahmen hörten, dachten wir: Hey, das ist ja eine CD!!!“ Philip Catherine hat seit den 1970er Jahren den Klang der Gitarre im Jazz maßgeblich beeinflusst. Aus dieser Zeit, seit genau 40 Jahren geht auch Philips Zusammenarbeit mit Siggi Loch hervor und so war es eine organische Entwicklung, dass im letzten Jahr Philips erste ACT CD „New Folks“ im Duo mit dem Bassisten Martin Wind erschien und nun „The String Project - Live in Brussels“. Philip Catherine ist ein Meister der melodischen Spielweise seines Instruments. Geschult an der Musik von Django Reinhardt hat er seine Melodien vor allem im Duo mit dem Gitarristen Larry Coryell entwickelt und in diversen Alben, die er mit Chet Baker einspielte, nachhaltig dokumentiert. „Hier, im String Project hatte ich nicht das Gefühl, irgendjemand etwas beweisen zu müssen. Ich habe ganz bewusst nichts Spektakuläres gespielt. Der Sound der Arrangements und das, was das Orchester und sein Dirigent daraus machten, war so faszinierend, dass ich nur den Ehrgeiz hatte, diesem Sound zu dienen, mit meinem Instrument und meinen Fähigkeiten den Klang zu ergänzen, abzurunden.“ Der ganz spezielle Catherine-Klang der Gitarre ist jedoch immer deutlich zu erkennen, auch wenn er im pas de deux mit den Geigen („Philip a Paris“) oder den Celli („Toscane“) spielt. „Ich sprach ja auch von abrunden und das heißt ja nicht, dass ich mich anpasse bis zur Unkenntlichkeit. Im Gegenteil. Mir war wichtig, dass das Orchester seine Identität behält und meine Band ebenfalls.“ Philips Quintett war in diesem Projekt integriert und sorgt für Abwechslung. In „Transparence“ übernimmt die Band zeitweise die führende Rolle. Es gibt faszinierend zarte Duo-Klänge im Wechsel mit dem vollen Orchester wie etwa in „December 26th“. Philips Co-Organisator Nicolas Fiszman übernimmt den Bass-Part in „Virtuous Woman“ und spielt die zweite Gitarre in „Isabelle“. Der Wechsel der Sounds ist jedoch immer der Idee des gesamten Orchesterklangs nachgeordnet. „The String Project - Live in Brussels“ dokumentiert einen Sound, in dem Jazz und Klassik die zwei Enden des Regenbogens bilden.Credits: Music composed by Philip Catherine except 01 by Jean-Claude Petit Produced by Philip Catherine Musical supervisors: Nicolas Fiszman & Michel Herr Live in concert at Flagey, Brussels on 13.01.2015 Concert producer: VRT (Vlaamse Radio- en Televisieomroep) Recorded at Flagey Studio 4 by Walter De Niel and Johan Favoreel Mixed and mastered by Walter De Niel at VRT studios Sound engineer (FOH) at Flagey: Bart Aga Cover art by Manfred Bockelmann © VG Bild-Kunst

17,50 €*
Duo Art: Creating Magic
Various Artists - Duo Art: Creating MagicCD / digitalDuo Art - es ist die reduzierteste Form des miteinander Musizierens. Nicht minder reichhaltig, wenn‘s gelingt, die kleinste „Bigband“ der Welt. Zwei auf sich alleine gestellt, in Harmonie und Wettbewerb. Sich ergänzend, hinterfragend und gegenseitig die Meinung sagend - ein faszinierender Dialog Ohr an Ohr. Spontan und intensiv, Call and Response – Jazz in seiner Reinform. Ein musikalischer Seiltanz ohne Netz und doppelten Boden. Im Idealfall entsteht große Kunst. Wie ein roter Faden zieht sich das Duett durch die Geschichte des Jazz. Im Œuvre eines jeden großen Jazzmusikers darf die Duo-Aufnahme nicht fehlen. Auch für ACT übt das Duo seit Anbeginn eine große Faszination aus: „Wie werden zwei Musiker aufeinander reagieren, werden sie zusammen finden und wachsen sie dabei miteinander über sich hinaus?“ Auf diese Fragestellung sucht ACT bis heute nach neuen Antworten und wagt dieses Experiment in den verschiedensten Musiker-Konstellationen. „Creating Magic“ ist eine Werkschau über 20 Jahre ACT Duo Art und der musikalische Trailer für die neue ACT Duo Art-Serie, mit dem Anliegen, magische Dialoge zu dokumentieren. Bereits im Startprogramm von ACT im Jahre 1992 tauschten sich Jasper van‘t Hof, Bob Malach und Wayne Krantz in verschiedenen Duos miteinander aus. Der schwedische Pianist Jan Johansson gilt als Wegbereiter des skandinavischen Jazz. Mit „Jazz på svenska“ (Jazz auf Schwedisch) hat er dem Jazz einen Weg in die Volksmusik gewiesen, bezeichnenderweise im Duett, mit Georg Riedel am Bass. Siggi Loch hat die beiden Musiker 1964 in Hamburg beim NDR Jazzworkshop erlebt und die Geschichte des „Swedish Folk – Modern“ 30 Jahre später mit Nils Landgren und Esbjörn Svensson fortgeschrieben. Auch auf „Pasodoble“ erreicht der schwedische Meisterbassist Lars Danielsson mit dem polnischen Piano-Überflieger Leszek Możdżer eine harmonische Symbiose, wie sie äußert selten ist. Gemeinsam erreichen sie ein unerhörtes Level an Interaktion und Spielwitz. Eine musikalische Sternstunde gelang Iiro Rantala und Michael Wollny im Dialog an zwei Flügeln bei „Jazz at the Berlin Philharmonic“ im Dezember 2012: „Tears For Esbjörn“ ist eine ergreifende Hommage an den 2008 verstorbenen Piano-Visionär, Esbjörn Svensson. Wollny ist mit einem weiteren Duett auf „Creating Magic“ zu hören: Das bisher unveröffentlichte „Polygon“, aufgenommen auf Schloss Elmau, mit dem norwegischen Saxofon-Shootingstar Marius Neset, ist das allererste Zusammentreffen der vielleicht wichtigsten beiden jungen europäischen Jazzmusiker unserer Zeit und verspricht glänzende Aussichten für die Zukunft. Der Sampler endet mit einem Stück, das auf tragische Weise einen festen Platz in der Jazzgeschichte eingenommen hat: „You Stole My Heart“ ist die letzte Aufnahme von Eddie Harris kurz vor seinem Tod. Nach den Konzert-Aufnahmen mit der WDR Big Band, die ebenso auf „The Last Concert“ dokumentiert sind, bat er den Pianisten Gil Goldstein noch in der Nacht zu einer zusätzlichen Session. Ein letztes Mal legte er seine ganze Seele in den Song, den er seiner Frau gewidmet hatte. Zurück in Los Angeles wurde er ins Krankenhaus eingeliefert und verstarb am 5. November 1996. „To make a dream come true, just take two“ heißt es in Marvin Gayes Hit „It Takes Two“. Manchmal ist weniger eben mehr, um magische Momente entstehen zu lassen – wie „Duo Art Creating Magic“ beweist. Credits: Compilation produced by Siggi Loch and mastered by Klaus Scheuermann The Art in Music: Cover art (Detail) by Philip Taaffe / ACT Art Collection

18,00 €*
Duo Art: New Folks
Philip Catherine - Duo Art: New FolksCD / digital Philip Catherine guitar Martin Wind bass Der belgische Gitarrist Philip Catherine ist eine europäische Jazzlegende. Schon mit 17 ist der heute 71-jährige einst Profi geworden, er tourte sehr bald mit Lou Bennett, Dexter Gordon, Jean-Luc Ponty, weiter ging es mit Chet Baker (mit dem er sechs Alben einspielte), Tom Harrell und vielen, vielen anderen Größen. Charles Mingus verpasste ihm den Spitznamen „Young Django“ und die Süddeutsche Zeitung schrieb erst kürzlich über ihn, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören kann“. Nicht zuletzt wegen seines unbestechlichen Gespürs für Zeit, das auch die atemberaubendsten Tempo-Passagen relaxt und locker wirken lässt. Ansonsten sind es aber nicht einmal die Technik und Geschwindigkeit, die den Saitenzauberer herausheben, sondern vielmehr der unverwechselbare akustische Gitarrenton und ein Improvisationsstil, bei dem nicht Gitarristen, sondern die großen Bläser des Jazz Pate standen. Als Martin Wind in den Achtzigern in seiner Heimatstadt Flensburg Kontrabass lernte, schenkte ihm sein Lehrer eines Tages eine Duo-Platte von Philip Catherine: „The Viking“ aus dem Jahre 1983 mit dem Bassisten Niels-Henning Ørsted Pedersen. „Das war die erste Jazz-Platte, die ich bewusst wahrgenommen habe“, erinnert sich Wind heute. Sie brachte ihn auf den Weg zum Berufsmusiker und es gibt sicher schlechtere Vorbilder als Catherine, der schon damals als Aushängeschild des europäischen Jazz galt und dem die Süddeutsche Zeitung noch vor kurzem attestierte, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören kann.“ Davon inspiriert machte auch Martin Wind seinen Weg. Über die Stationen Musikhochschule Köln und Bundesjazzorchester kam er mit einem Stipendium an die New York University. 1996 war das, und anders als bei den meisten war New York für ihn keine Durchgangsstation. Er setzte sich durch und gehört heute fest zur Szene, unter anderem im Bill Mays Trio, in den Bands von Matt Wilson oder im Village Vanguard Jazz Orchestra. Als Wind dann vor zwei Jahren wieder mal durch die alte Heimat tourte, hörte ihn in Berlin ACT-Chef Siggi Loch. Der hatte ihn schon lange auf dem Radar, war wieder von seinem geschmackvollen Bassspiel begeistert und schlug ihm eine Duo-Produktion vor. Am besten mit: Philippe Catherine. Es hat dann etwas gedauert, bis der von all dem überraschte 71-jährige Belgier sich für das Projekt freimachen konnte. Doch im Frühjahr 2013 trafen sich Catherine und Wind auf einer Mini-Tour durch deutsche Clubs, um sich für ihr erstes gemeinsames ACT-Album „New Folks“ einzuspielen. Martin Wind hatte sich auf die Begegnung mit seinem alten Idol bis ins Detail vorbereitet, was wiederum den Routinier Catherine so forderte, dass er voll bei der Sache war. Man kann nun jedes beliebige Stück des Albums nehmen, vom „Blues Closet“, auf dem die stählern-elektrischen Facetten des archaischen Blues durchgespielt werden, über den Irving Berlin-Standard „How Deep Is The Ocean“ von 1932 oder die Hommage an George Shearing „Hello George“ im Fifties-Style bis zur melancholischen Fingerstyle-Adaption des Paul-McCartney-Spätwerks „Jenny Wren“, stets ergänzt sich beides perfekt: Das schon technisch unverwechselbare, immer neue lyrische Gitarrensounds erfindende Spiel Catherines und der gestrichen wie gezupft immer sonore und zugleich anmutige, weiche Bass von Martin Wind. Beide sind sie ausgemachte Ästheten, die melodiösen Jazz mit Swing-Wurzeln lieben. Wie kultiviert und souverän sich Wind und Catherine dabei die Tradition zu eigen machen, demonstriert vielleicht am besten „Old Folks“: Ohne jede Hast oder vordergründiges Virtuosentum, dafür ganz aufeinander vertrauend, suchen die beiden nach dem idealen Ton, dem richtigen Klang für jede einzelnen Note und bringen Klang und Raum in Einklang. Das ist der Schlüssel der Begegnung von Martin Wind und Philip Catherine: Aus dem Geiste der Old Folks vom Swanee River machen die New Folks im Club und im Studio Jazz - ein Treffen der Generationen in Harmonie und Respekt.Credits: Produced by Siggi Loch Recorded at Realistic Sound Studio by Florian Oestreicher, April 3-4, 2013 Mixed and mastered by Klaus Scheuermann The Art in Music: Cover art (Detail) by Philip Taaffe / ACT Art Collection

17,50 €*
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