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Julia Hülsmann

Die dutsche Jazzpianistin und Komponistin studierte Jazz in BErlin und hat sich als eine der führenden Stimmen im zeitgenössischen europäischen Jazz etabliert. Mit ihrem "Julia Hülsmann Trio" hat sie zahlreiche Alben veröffentlicht, die für ihre lyrischen, atmosphärischen Kompositionen bekannt sind. Hülsmanns Musik zeichnet sich durch eine klare, melodische Struktur und eine feinsinnige Mischung aus Improvisation und Komposition aus. Sie tritt regelmäßig bei nationalen und internationalen Jazzfestivals auf und gilt als eine der einflussreichsten Pianistinnen ihrer Generation.

Veröffentlichungen

past is present 3: Julia Hülsmann Trio & Roger Cicero
past is present | Julia Hülsmann Trio & Roger CiceroEine kuratierte Vinyl-Serie von ACT Music, in der die Vergangenheit zur Gegenwart wird. Zeitlose Aufnahmen, die nicht nur weiterleben, sondern im Hier und Jetzt neu erlebbar werden.Album-Meilensteine erstmals auf VinylExklusiv kuratiert von ACTLimitiert auf 1.000 Exemplare, alle handnummeriertRe-mastered für VinylHochwertige 180g Pressung, Schwarze Vinyl, LackfolienschnittEigens für diese Ausgabe verfasste Liner Notes inklusive Obi-Strip aus Premium-Kunstdruckpapier für Sammlerindividuell gestaltete Labels inspiriert vom Original-Artwork Gestaltete Innenhülle als erzählerisches Kernelement des Albums gedruckt auf 180g Sulfatkarton past is present ist ACTs kuratiertes Eintauchen in den reichen Katalog des Labels: herausragende Aufnahmen, die auf hochwertigem Vinyl neu in den Fokus rücken. Es sind Alben, deren Bedeutung nichts eingebüßt hat – sie sprechen bis heute mit Klarheit und emotionaler Kraft. Sorgfältig als Teil des musikalischen Erbes von ACT ausgewählt, erscheint jeder Titel entweder erstmals auf Vinyl oder in einer neu gemasterten Edition – für höchstmögliche Klangtreue, im Geist der ursprünglichen künstlerischen Vision. Jede Veröffentlichung der Reihe ist als limitierte, handnummerierte Sammleredition angelegt – für Hörer, die Klang und Objekt gleichermaßen schätzen. Das originale Cover-Artwork bleibt erhalten und wird durch eine veredelte Ausstattung gehoben: ein eigens gestalteter Obi-Strip, neu in Auftrag gegebene Liner Notes, individuell gestaltete Labels und eine eigens gestaltete Innenhülle – alles Teil einer stimmigen Reihen-Identität und eines Premium-Vinyl-Erlebnisses. Good Morning Midnight (2006) beschließt Julia Hülsmanns ACT-Trilogie, in der sie Lyrik und Jazz zusammenführte – nach E. E. Cummings und Randy Newman diesmal gewidmet Emily Dickinson, die zu Lebzeiten nahezu unbekannt blieb und heute als eine der bedeutendsten Dichterinnen Amerikas gilt. Für die damals noch wenig bekannte Pianistin markierte die Reihe den Schritt in eine größere Öffentlichkeit und den Auftakt einer international hochgeschätzten Laufbahn. Für den Sänger Roger Cicero war das Album ein wichtiger Schritt ins Rampenlicht – kurz darauf wurde er in Deutschland zum Popstar, bevor sein einzigartiger Weg 2016 mit nur 45 Jahren abrupt endete. Größer könnten die Kontraste kaum sein: urban geprägter Jazz auf der einen Seite, auf der anderen die Worte einer Dichterin, die ihr Leben zurückgezogen im ländlichen Massachusetts verbrachte. Doch Jazz wirkt hier weniger als Stil denn als Vokabular, das scheinbar ferne Welten verbindet. Getragen von Hülsmanns Trio mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling, ergänzt um dezente Elektronik, Bandoneon und Bläser, findet Cicero einen Ton zwischen Neugier und Zweifel, Übermut und Innenschau – „So etwas habe ich noch nie gesungen.“ Ein weiter Bogen zwischen Lyrik und Jazz, zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert – und eine Erinnerung daran, dass neue Musik nicht nur in der Gegenwart zu finden ist, sondern auch in der Vergangenheit.

39,90 €*
Fantastische Frauen
Various Artists - Fantastische FrauenCD / digital Julia Hülsmann & Rebekka Bakken, Anna Gréta, Solveig Slettahjell, Céline Bonacina, Ida Sand, Cæcilie Norby, Viktoria Tolstoy, Johanna Summer, Rigmor Gustafsson, Terri Lyne Carrington, Rita Marcotulli, Nesrine, Youn Sun Nah, Janne Mark, Kadri Voorand, Laila Biali Musik ist weiblich. War es immer schon. Viva la musica. Die Musik. La musique. Im Jazz? Im 20. Jahrhundert ein Leben noch im Schatten. Lil Hardin schrieb Kompositionen wie „Struttin‘ With Some Barbecue“, doch ihr Mann Louis Armstrong wurde damit bekannt: „Ich stand am Fuß der Leiter, hielt sie fest und sah ihn nach oben klettern“, resümierte sie später ihre Rolle. Mittlerwei-le bewegt sich etwas. Die Dinge verändern sich. Im Jazz ist das weibliche Element heute schon lange nicht mehr nur auf „Sängerin mit Band“ ausgelegt. Frauen spielen selbstverständlich E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Trompete, und Musikerinnen wie Terri Lyne Carrington fungieren als Role Models. „Fantastische Frauen“ stellt eine Auswahl starker weiblicher Stimmen vor, die ihren Weg zusammen mit ACT gehen oder zumindest ein Stück des Weges gegangen sind. Manche kamen jung und zu Beginn ihrer Karriere, manche waren schon arriviert und etabliert: Die Berliner Pianistin und Komponistin Julia Hülsmann veröffentlichte zu Beginn der 2000er Jahre drei Alben für ACT und zeigte, wie großartig ihr Umgang mit Sprache ist und wie makel-los ihre Gedichtvertonungen sind. „Same Girl“ ist ihre Bearbei-tung von Randy Newmans Song, kongenial umgesetzt mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken auf dem Album „Scattering Poems“ (2003).Ganz neu in die ACT Familie aufgenommen ist die isländische Pianistin und Sängerin Anna Gréta, die schlicht und fast schon spröde ihre Beobachtungen von Nachtschwalben am Polarhim-mel vertonte. Skandinavische Sängerinnen nehmen im Portfolio des Labels einen großen Teil ein, etliche davon sind treue Seelen, die seit vielen Jahren Alben auf den Markt bringen: Viktoria Tolstoy bringt es auf insgesamt acht Alben, „Shining On You“ ist zwar nicht vom aktuellsten, aber die Komposition vom wohl be-deutendsten schwedischen Jazzmusiker der letzten 20 Jahre, dem Pianisten Esbjörn Svensson, wird schnell zum Ohrwurm. Die Norwegerin Solveig Slettahjell, Ida Sand (als Sängerin und Pianistin) und Rigmor Gustafsson, beide aus Schweden, sowie die Dänin Cæcilie Norby sind ebenfalls lange dabei und weit mehr als nur Sängerinnen, da sie seit vielen Jahren ihre Musik selber schreiben, texten, arrangieren und ihre eigenen Bands leiten. Die Dänin Janne Mark, zwar ebenfalls Sängerin, nimmt einen ganz besonderen Platz ein, da sie einen interessanten Weg zwischen Folk, Kirchenlied und Jazz gefunden hat. Kadri Voorand aus Estland ist viel mehr als nur Sängerin, hinter ihren aberwitzigen Gesangskünsten und ihrem klugen Umgang mit Effektgeräten geht oft unter, wie hervorragend sie auch als Pianistin ist – und als Texterin und Komponistin. „I’m Not in Love“ ist ebenso betörend wie verstörend. Die Südkoreanerin Youn Sun Nah, die die Liebe zum französischen Chanson nach Europa und zum Jazz gebracht hat, hat furiose Aufnahmen gemacht, „Momento Magico“ mit dem Gitarristen Ulf Wakenius ist atemberaubend virtuos und lässt den Zuhörer atemlos zurück. Nesrines Musik ist vielfältig und bunt. Cello und Stimme mit arabischen Wurzeln und mediterranem Soul. Nordafrika und Südeuropa werden vereint. Die Kanadierin Laila Biali vereint an Klavier und Stimme alles, was es zu gutem Singer-Songwriting braucht. Céline Bonacina nimmt eine Sonderrolle ein, viele namhafte Baritonsaxophonistinnen gibt es immer noch nicht, und die, die eigene interessante Bandprojekte leiten, noch weniger. Die Französin macht ihr ganz eigenen Ding. Dasselbe lässt sich über die Pianistin Johanna Summer sagen, die sich Robert Schumanns „Kinderszenen“ und „Album für die Jugend“ als Ausgangspunkt für freie Improvisationen gewählt hat und damit für viel Furore gesorgt hat. Für die italienische Pianistin Rita Marcotulli ist die Kraft der Melodie treibende Kraft – ihr Album mit dem Akkordeonisten Luciano Biondini ist traumwandlerisch. Die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington spielte schon mit allen Jazzgrößen, mit Wayne Shorter, Komponist des Klassikers „Witch Hunt“, teilte sie schon als Twen die Bühne. „Fantastische Frauen“ trägt den Titel zurecht, denn Musik ist weiblich, und Jazz ist es ebenso. Dass das inzwischen anerkannt und wertgeschätzt wird, ist ein großer Schritt. Dass es irgendwann nur noch um die Musik geht, egal ob von männlichen, weiblichen oder diversen Künstlern geschaffen und präsentiert, wäre die nächste große Etappe.Credits: Curated by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

12,90 €*
Visions Of Jazz
Der neue ACT-Sampler „Visions of Jazz“: 15 klingende Argumente, mit dem Jazz mehr als „nur“ Töne zu verbinden.

7,90 €*
Good Morning Midnight
"Hoch willkommenes Neuland in Sachen Vokal-Jazz" (HAMBURGER MORGENPOST)

17,50 €*
Magic Voices II
"Audiophiles Highlight" in STEREO: "Eine außergewöhnliche Scheibe".

17,50 €*
Come Closer - Celebrating Randy Newman
Anna Lauvergnac und Julia Hülsmann bieten eine intensive Neuinterpretation von Randy Newman, aufgenommen 2003 in Berlin.

17,50 €*
Scattering Poems
Erleben Sie das sanfte Meisterwerk von Julia Hülsmann, Rebekka Bakken und mehr. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jazzpreis, aufgenommen in Berlin.

17,50 €*

Konzerte