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Danilo Rea

Der italienische Jazzpianist ist bekannt für seine außergewöhnliche Improvisationskunst und seine Vielseitigkeit. Rea hat bereits mit mit Jazzgrößen wie Chet Baker, Lee Konitz und Enrico Rava zusammengearbeitet und beeindruckt mit seiner Fähigkeit, Jazz, klassische Musik und italienische Lieder nahtlos ineinander fließen zu lassen. Danillo Rea gilt als einer der führenden Jazzpianisten Italiens und wird für seine emotionale Tiefe und technische Brillianz geschätzt.

Veröffentlichungen

Magic Moments 12
Various Artists - Magic Moments 12CD / digitalOne World Of Music. Vielfalt vereint. Mit Jazz als Epizentrum ohne Berührungsängste zwischen den Genres agiert ACT offen in alle Richtungen, sei es zu Pop, Rock, Singer-Songwriter oder traditioneller Volksmusik wie Flamenco und Tango. So präsentiert auch die mittlerweile zwölfte Magic Moments-Zusammenstellung aufregende Musik „in the Spirit of Jazz“: Fernab eines festgelegten Stils sind 71 Minuten purer Hörgenuss und spannendes Jazz-Infotainment garantiert, mit etablierten Stars, Newcomern und Geheimtipps. Den Anfang macht Iiro Rantala am Klavier mit seinem Portrait des Monats „August“ aus „My Finnish Calendar“, der den Jahreslauf seines Heimatlandes aus ganz persönlicher Sicht vertont. Der argentinische Tango ist, wie auch der Jazz, ein Paradebeispiel für eine lebendige, sich stetig entwickelnde musikalische Tradition. Das Javier Girotto Trio zeigt dies mustergültig mit „Deus Xango“ aus dem Album „Tango Nuevo Revisited“, ein zeitgemäßes Remake des Piazzolla-Mulligan-Klassikers von 1975. „Vier erste-Liga-Jazzer mit reiner Spielfreude“ (ZDF heute Journal), dafür steht „4WD“ von Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner. Jeder lenkt den Reisekurs des Quartetts gleichermaßen. Wo sie ankommen, bemerkt die Neue Zürcher Zeitung: „zu viert im Jazz-Olymp“. „Flamenco und Jazz sind Brüder“, behauptet der spanische Piano-Newcomer Daniel García. Im energiegeladenen Trio plus Special Guest Jorge Pardo zeigt er furios mit „Travesuras“, dass er damit absolut recht hat. Zusammen mit seiner Ehefrau Serena Fisseau erschafft der französische Akkordeonist Vincent Peirani anschließend einen vertrauten musikalischen Rückzugsort. „What A Wonderful World“ ist ein Statement an die Stille. Neue aufregende Klangwelten lässt ACT-Neuzugang Grégoire Maret mit Edmar Castaneda entstehen. Bei „Harp vs. Harp“ trifft Mundharmonika auf Harfe. Ein seltenes Paar, dass auf „Blueserinho“ zum Erlebnis wird. Mit seinem „Italian Songbook“ hat Trompeter Luca Aquino eine Hommage and die Musik seiner Heimat aufgenommen. Das Stück „Scalinatella“, von Filmkomponist Giuseppe Cioffi, erklingt in einer berührenden Trio-Version mit dem italienischen Pianistenstar Danilo Rea und Akkordeonist Natalino Marchetti. Die Sängerin Cæcilie Norby vereint auf „Sisters in Jazz“ Musikerinnen aus mehreren Generationen und Ländern. Ihre Komposition „Naked In The Dark“ belegt, dass Jazz nicht nur Männersache ist. „Klinken“ stammt aus dem Young German Jazz-Debüt „Stax“ des erst 25-jährigen Schlagzeugers Max Stadtfeld. Er und seine Mitstreiter posen nicht mit Intellektualität, bewegen sich im rhythmusorientierten Mainstream und weisen doch darüber hinaus. Mit Frische und gleichermaßen erstaunlicher Reife weiß das Quartett zu begeistern.Seit über 10 Jahren ist das Erfolgstrio Mare Nostrum um Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren ein Sinnbild für den Sound Europas. Alle drei sind sie Klangpoeten mit großer Liebe zur Melodie, was auch ihr nunmehr drittes Album unterstreicht und mit dem schwedisch angehauchten „Ronneby“ auf Magic Moments 12 dokumentiert ist. „Joachim Kühn interpretiert die Musik Ornette Colemans auf seine ganz eigene Art: lyrisch, sanft und in sich gekehrt, aber voller überraschender Details”, urteilt das Magazin Galore über das Soloalbum der deutschen Jazzikone. Im zuvor noch nie aufgenommenen Stück „Lost Thoughts“ verarbeitet Kühn seine erfolgreiche Geschichte an der Seite von Jazzlegende Coleman. Am 6. Februar 2019 wurde der Jazz-Baroness Pannonica (Nica) de Koenigswarter (1913 - 1988) mit einem Konzert in der Berliner Philharmonie für ihren unermüdlichen Einsatz für den Jazz Tribut gezollt. Im Mittelpunkt standen Stücke von Musikern, welche Pannonica über viele Jahre mit Geld, Unterkunft, Rat und Freundschaft unterstützt hat und die ihr oft zum Dank eigene Kompositionen widmeten, so auch „Little Butterly“ von Thelonious Monk. Die New Yorker Sängerin Charenée Wade steht hier im Mittelpunkt, begleitet von Iiro Rantala, Dan Beglund und Anton Eger sowie der amerikanische Saxofon-Altmeister Ernie Watts. „Ein israelisches Power-Trio. Heavy Jazz!“, schreibt der Rolling Stone über Shalosh. Hört man das aufbrausende „After The War“ weiß man, warum: Rock und Indie-Jazz verbinden sich hier zu einer spannungsgeladenen Mélange. Der Geiger Adam Baldych ist ein begnadeter Virtuose und laut Stereo-Magazin „einer der technisch brillantesten Interpreten in der improvisierten Musik.“ „Longing“ von seinem Album „Sacrum Profanum“ ist eine sehnsuchtsvoll-melancholische Ballade, einfühlsam im Duo mit dem Pianisten Krzysztof Dys interpretiert. Auf „Painted Music“ entkleidet der Pianist Carsten Dahl konsequent Klassiker des Jazz-Repertoires und macht sich diese mit seinem ganz persönlichen Blick zu Eigen. Das bekannte traditionelle dänische Volkslied „Jeg gik mig ud en sommerdag“ gießt den Sommer in Noten und Klang. Zum Abschluss der Magic Moments 12 macht Nguyên Lê mit seinem Stück „Hippocampus“ das Thema der Compilation „One World Of Music“ noch einmal deutlich: Als musikalischer Wanderer zwischen den Kulturen verbindet der französische Gitarrist vietnamesischer Abstammung die Freiheit des Jazz mit Rock- und weltmusikalischen Einflüssen.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
Italian Songbook
Luca Aquino - Italian SongbookCD / Vinyl / digital Luca Aquino / trumpet, flugelhorn & trombone Danilo Rea piano Natalino Marchetti accordion Orchestra Filarmonica di Benevento arranged and conducted by Giovanni Francesca Fabio Giachino piano & keys Rino De Patre classical guitar Ruben Bellavia drums Manchmal bestimmt das Schicksal den weiteren Lebensweg. So erging es dem 1974 geborenen Trompeter Luca Aquino, als er im Sommer 2017 mit seinem Instrument im Gepäck startklar für seine „Jazz-Bike-Tour“ war… aber dann doch nicht losfahren konnte: Eine plötzlich auftretende Gesichtslähmung zerstörte jäh die Idee, von seiner süditalienischen Heimatstadt Benevento nach Oslo zu radeln und auf dem Weg bei bedeutenden Jazz Festivals und in einigen der schönsten Städten Europas zu spielen. Statt auf Konzertbühnen zu stehen, stand für Aquino Physiotherapie auf der Tagesordnung, um die Lähmung des Gesichtsnervs zu heilen. Über ein Jahr musste er seine Trompete ruhen lassen, anschließend das Spielen quasi neu erlernen. Eine Zeit zwischen drohendem Karriereende und der Hoffnung bald wieder öffentlich auftreten zu können. Keine einfache Zeit für einen der profiliertesten Jazzmusiker Italiens, der bereits acht Alben unter eigenen Namen veröffentlicht hatte und festes Bandmitglied von Manu Katché war. Aber er schaffte es, ins Musikleben zurückzukehren.Für Aquino war dies aber auch eine Zeit der Selbstreflexion. Das „Italian Songbook“ war die logische Konsequenz: „Seit ich ein kleines Kind bin, hat mich die traditionelle Musik und das populäre Liedgut meiner Heimat begleitet. Überall lag Musik in der Luft, auf der Straße, im Radio wurden die neuesten Schlager gespielt und meine Mutter sang mir oft etwas vor. Mein Opa sagte immer, dass ich zuerst die damals aktuellen Melodien pfeifen konnte, bevor ich laufen lernte. Ein neapolitanisches Lied war das erste Stück, das ich auf der Trompete spielte. Während meiner krankheitsbedingten Zwangspause beschloss ich, auf diese Musik zurückzublicken, um neu anzufangen.“ Filmmusik von Ennio Morricone und Nino Rota, Interpretationen großer Lieder der Cantautori Luigi Tenco, Lucio Dalla, Fabrizio De André und Adriano Celentano sowie Stücke fast vergessener Pioniere der italienischen Musikkultur wie Mario Pasquale Costa oder Gorni Kramer – das Repertoire von Aquinos ganz persönlichem „Italian Songbook“ ist weitgespannt. Auch Chet Baker, der in Italien ein musikalisches Zuhause fand, wird mit einem Stück gewürdigt.Prominente Unterstützung erhält Aquino bei einigen Stücken von dem Pianisten Danilo Rea. Gemeinsam mit dem Akkordeonisten Natalino Marchetti schaffen sie Musik mit tiefer Innigkeit. Der große Klangteppich wird ausgebreitet, wenn Aquinos Band mit dem Orchestra Filarmonica di Benevento ertönt. Sanft und intim im Trio, aber auch orchestrale Opulenz, dieses Spannungsverhältnis macht den Reiz des „Italian Songbook“ aus. Aquinos Hingabe für die musikalischen Vorlagen hört man mit jeder Note. Mit weichem Ton und großer Eindringlichkeit bringt er die Schönheit der berühmten Melodien zur vollen Entfaltung. Und so ist das „Italian Songbook“ zu einer emotionalen Hommage an die Musik seiner Heimat geworden. Das Schicksal wird schon seine Gründe dafür gehabt haben.Credits: Recorded in March 2019 by Goffredo Gibellini at Digital Records (Rome), Andrea Cutillo, Massimo Aluzzi at Splash (Naples) and Carlo Miori at Only Music Studio (Turin) Mixed by Carlo Miori and Goffredo Gibellini Mastered by Klaus Scheuermann Produced by Luca Aquino and Siggi Loch Cover art by Mimmo Paladino

Ab 17,50 €*
Monteverdi in the Spirit of Jazz
Various Artists - Monteverdi in the Spirit of JazzCD / digitalaolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren Richie Beirach, Gregor Huebner & George Mraz Michael Riessler, Vincent Courtois & Singer Pur Jan Lundgren, Lars Danielsson & The Gustaf Sjökvist Chamber Choir Danilo Rea & Flavio Boltro Michael Wollny Trio „Ich habe mich mein ganzes Leben lang mit Musik befasst, aber diese kannte ich viel zu wenig”, sagt der Pianist Richie Beirach, als er sich 2002 seinem “Round About Monteverdi” Projekt widmete. Eine sicherlich auch allgemeingültige Aussage, denn Claudio Monteverdi ist ein stiller Held der Musikgeschichte, ein “Hidden Champion”, einer auf Augenhöhe von Bach, Beethoven und Mozart, aber leider oft vergessen und vielen unbekannt. Im Mai 2017 wäre der 1567 im italienischen Cremona geborene Komponist, Gambist und Sänger 450 Jahre alt geworden. Monteverdi wirkte in der ausgehenden Renaissance vor allem in Venedig, wo er auch 1643 starb. Er gilt als Erneuerer der Vokalmusik an der Stilgrenze zum Barock. Die Oper hat er vielleicht nicht erfunden, aber doch zu ihrem ersten Höhepunkt gebracht. Definitiv erfunden, und zwar in der Oper “L’Orfeo”, hat er den ostinaten Bass, also den in Viertelnoten regelmäßig schreitenden “Walking Bass”, ohne den weite Teile der Musikgeschichte bis hin zur modernen Popmusik kaum vorstellbar wären. Monteverdi war ein Visionär seiner Zeit, der nach seinem Tod lange Zeit vergessen wurde. Erst um Mitte des 20. Jahrhunderts wurde er wiederentdeckt und geriet zurecht in den Fokus der Forscher und Musikschaffenden… und eben auch der Jazzer: „Ich ahnte überhaupt nicht, wie bewegend diese Epoche ist. Ich dachte immer, mit Johann Sebastian Bach habe etwas Neues begonnen; jetzt ist mir klar, dass Bach der Schlusspunkt dessen ist, was vorher schon bei Monteverdi angelegt war“, staunte Beirach damals über die Genialität, Aktualität und die Tiefe der Musik. Fünf Stücke aus seinem heute vergriffenen Album “Round About Monteverdi” mit dem Geiger Gregor Hübner und dem Bassisten George Mraz bilden nun das Rückgrat dieses Geburtstagsgrußes “in the Spirit of Jazz” an Monteverdi. Was Beirach seinerzeit entdeckte, kann als Motto für das gesamte Projekt dienen: Die behutsame Übersetzung der zeitlosen Themen Monteverdis in die Form eines improvisierenden Modern-Jazz-Trios ist aber nur eine Möglichkeit. Das Spektrum von “Monteverdi in the Spirit of Jazz” beginnt mit neu auf die Stimmen verteilten, sonst ganz klassischem Chorgesang des Chores Singer Pur, den Bassklarinettist Michael Riessler zusammen mit dem Cellisten Vincent Courtois für seine zwei Monteverdi-Versionen auf “Ahi Vita” einsetzte. Und könnte ein Opern-Album italienischer Jazzer ohne Monteverdi auskommen? Pianist Danilo Rea und Trompeter Flavio Boltro lassen also bei der Toccata aus “Orfeo” und beim “Lasciatemi morire” ihre Instrumente nach Herzenslust singen. Mit nur leicht modern erweitertem, sonst klassisch strahlendem Zauber spielte der schwedische Pianist Jan Lundgren mit Lars Danielsson am Bass und dem Gustaf Sjökvist Chamber Choir auf seinem Album “Magnum Mysterium” eine diesem Titel wahrhaft entsprechende Version von Monteverdis “Se nel partir da voi” ein. Und im Mare Nostrum-Trio mit dem Trompeter Paolo Fresu und dem Akkordeonisten Richard Galliano überführt er Monteverdis “Si dolce è il tormento” in einen von den europäischen Volksmusiken verdichteten Klangkosmos. Am Ende der Skala findet sich schließlich das Michael Wollny Trio, das bei den Sessions zu seinem Erfolgsalbum “Weltentraum” auch “Lamento D’Arianna” bearbeitete und zu einem wuchtigen und flirrenden Paradebeispiel für den aktuellen europäischen Jazz machte. Claudio Monteverdi hat uns also noch heute viel zu geben. Credits: Music composed by Claudio Monteverdi Curated by Siggi Loch Mastered by Johannes Wohlleben at Bauer Studios, Ludwigsburg Artwork © Uwe Kowski, Selber, 2015 / ACT Art Collection, courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin

12,90 €*
Opera
Danilo Rea & Flavio Boltro: Opernarien aus Monteverdi, Puccini und Cilea, meisterhaft interpretiert auf Klavier und Trompete.

17,50 €*
Piano Works X: Danilo Rea At Schloss Elmau "A Tribute To Fabrizio De André"
Danilo Rea, Italiens Lyriker am Jazzpiano, begeistert mit brillanten Interpretationen voller Wohlklang und technischer Meisterschaft.

17,50 €*

Konzerte