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03.11.2016

Neuer ACT Künstler: Andreas Schaerer

Wir freuen uns sehr, mit dem Schweizer Andreas Schaerer einen der aktuell wandelbarsten, virtuosesten, eigensinnigsten und ausdrucksstärksten Sänger und Komponisten des europäischen Jazz als neues Mitglied der ACT Family of Artists vorzustellen. Sein ACT Debüt „The Big Wig“, aufgenommen zusammen mit Schaerers Band „Hildegard lernt Fliegen“ und dem renommierten LUCERNE FESTIVAL ACADEMY Orchestra erscheint am 13. Januar 2017 im Doppelpack als CD und live DVD.
 
Andreas Schaerer ist weit mehr ist als nur ein Sänger - er ist ein Stimm-Jongleur, der sein Organ in den verschiedensten Lagen und Stilen (vom klassischen Lied- bis zum Crooner- oder Scat-Gesang) erklingen lassen und damit zudem alle denkbaren Geräusche erzeugen und allerlei Instrumente bis hin zum Beatbox-Schlagzeug imitieren und übereinander türmen kann.  
Weltbekannt wurde er als Mittelpunkt der Band „Hildegard lernt fliegen“ und seine Zusammenarbeit mit Bobby McFerrin. Er erhielt unter Anderem den ECHO Jazz 2015 als bester Sänger, den BMW Welt Jazz Award, den „Rising Star“ und „Album des Jahres“ Award des französischen Jazz Magazine, die Auszeichnung für das „Vocal Jazz Album des Jahres“ vom New York City Jazz Record Magazine und den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
 
Das neue Album „The Big Wig“ ist eine Zusammenarbeit mit dem renommierten klassischen „Lucerne Festival“. Dramaturg Mark Sattler fragte Schaerer, ob er nicht einen Hildegard-Auftritt mit einer 20-minutigen Komposition für das Lucerne Festival Academy Orchestra kombinieren wolle, jenem Klangkörper für junge Talente, der 2004 von Pierre Boulez ins Leben gerufen wurde. Schaerer ergriff mehr als nur den gereichten Finger und schrieb ein ganzes Orchesterwerk mit sechs Sätzen für 66 Musiker.
 
Das Werk riss die Zuschauer von den Stühlen und auch die Schweizer Presse wurde euphorisch. Sie hörte ein Konzert, das als Fazit nur ein Adjektiv zuließ: „gigantisch“, wie das Kulturmagazin KultUrteil schrieb. Und die Neue Luzerner Zeitung merkte an: „das Verrückte war, wie sich hier orchestrale Komplexität mit Grooves verband, wie es die zeitgenössische Musik in der Regel nicht kennt“. Glücklicherweise schnitt das Schweizer Radio die Uraufführung mit. Auch ein Kamerateam war vor Ort. Und so ist der außergewöhnliche Konzertabend nun auf CD und DVD dokumentiert.
 

 
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