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Generationenübergreifender Erfolg für ACT beim ECHO Jazz 2016

Mitschnitt der ECHO Jazz Preisverleihung - zum Starten auf das Bild klicken - öffnet neues Fenster.
 
Am 19. April hat der Bundesverband Musikindustrie die Preisträger des ECHO Jazz bekannt gegeben. Vom vielversprechenden Newcomer bis zur lebenden Legende reicht das diesjährige Spektrum der ausgezeichneten Künstler aus dem Hause ACT.
 
Sicher die größte Überraschung: In einem an Neuentdeckungen reichen Jahr wählt die Jury die junge aus Polen stammende Sängerin Natalia Mateo mit ihrem Debütalbum „Heart Of Darkness“ zur Newcomerin des Jahres. „Keine Ahnung, wo ACT immer wieder diese aufregenden Newcomer hernimmt“ wunderte sich schon der STERN. Die FAZ hört „Jazzblüten mit tiefen Wurzeln“ und die ZEIT stellt fest „Diese Stimme hat eine eigene Geschichte zu erzählen.“ Eine mehr als beeindruckende Bilanz für eine Künstlerin, die zur Zeit der Aufnahme des Albums noch die Hochschulbank drückte – und auf deren weiteren Werdegang man nur gespannt sein kann.
 
Längst dem Rising Star Status entwachsen ist Pianist Michael Wollny, der für sein vielbeachtetes Album „Nachtfahrten“, zusammen mit Schlagzeuger Eric Schaefer und Bassist Christian Weber, den ECHO für das beste Ensemble national erhält. Michael Wollny ist ein Phänomen: Obwohl oder gerade weil er es seinen Hörern nie leicht macht und sich mit jeder Aufnahme neu erfindet, füllt er mittlerweile die großen klassischen Konzertsäle. Seine Alben schaffen es in die vorderen Ränge der Popcharts. Wohl kaum einem anderen aktuellen Künstler gelingt es, aus derart unterschiedlichen Ausgangsmaterialien, wie Jazz, Klassik, Neuer und Alter Musik, Pop und Indie, einen derart eigenständigen und faszinierenden Ausdruck zu entwickeln. Und kaum ein Anderer wagt mehr, sich der Magie des Augenblicks hinzugeben und erzeugt aus dieser eine derartige Sogwirkung.
 
Gleich zwei europäische Größen der tiefen Töne finden sich unter den diesjährigen Preisträgern: Der schwedische Bassvirtuose Lars Danielsson wird als bester Bassist international für das Album „just the two of us“ ausgezeichnet - eine Duo-Einspielung mit der Sängerin Caecilie Norby. Scheinbar mühelos entwickelt Danielsson, wahlweise an Kontrabass oder Cello, einen ganzen Kosmos aus Harmonien, Grooves und Klängen, wie man ihn von den klassischen Viertsaitern kaum für möglich gehalten hätte. Dieter Ilg, für Viele „Deutschlands Bassist Nr. 1“ erhält den ECHO als bester Bassist national für seine so geistreichen wie detailverliebten, subtilen und ihrer Leichtigkeit bestechenden Beethoven-Bearbeitungen auf „Mein Beethoven“.
 
Mit Philip Catherine erhält ein leiser Held des europäischen Jazz den ECHO als bester internationaler Gitarrist des Jahres. Sein Album „The String Project“ ist ein bewegender Querschnitt einer über 50-jährigen Karriere und Spiegelbild Catherine’s Persönlichkeit: zärtlich, verschmitzt, auf den Punkt, mal melacholisch, mal mit einem breiten Lachen – und immer geprägt von einer unwiderstehlichen, altersweisen Leichtigkeit.
 
Die diesjährige ECHO Jazz Gala findet am 26. Mai in Hamburg auf Kampnagel statt.
 
Übetragungstermine:
 
26. Mai, ab 20:00 Uhr, Livestream auf NDR Blue
 
28. Mai, 23:25 Uhr, NDR Fernsehen
 
28. Mai, 22:05 Uhr, NDR Info
 
Exklusiv für unsere ACT Webshop-Kunden gibt es die diesjährigen Siegeralben ab sofort und nur für kurze Zeit zum Sonderpreis von nur 9,99 €.
 

 
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