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Roberto Di Gioia
Strange World

Roberto Di Gioia - ©ACT / Dorit + Bea Lässig
Roberto Di Gioia - ©ACT / Dorit + Bea Lässig
Roberto Di Gioia - ©ACT / M & F Mühl
Roberto Di Gioia - ©ACT / M & F Mühl

Produktinformationen

Besetzung

Roberto Di Gioia - piano, guitar, Wurlitzer, Fender Rhodes, tables, sitar, sings and did all bass and drum programming

Specials Guests:
Lisa Wahlandt - lead vocals
Dan Berglund , Wigald Boning , Till Brönner , Klaus Doldinger , Johannes Enders , The FleshQuartet , Joo Kraus , Nils Landgren , Frank Möbus , Steffen Schorn , Thomas Stabenow , [[Staffan Svensson]]


Aufnahmedetails

Mastered by Klaus Scheuermann
Produced  by Roberto Di Gioia


"Du ziehst ein Resümee Deines Schaffens nach 20 Jahren. Viele Namen erscheinen vor Deinem inneren Auge: Gary Peacock, Dave Holland, Woody Shaw, Klaus Doldinger, Udo Lindenberg, Helge Schneider ... Du warst auf allen Kontinenten, hast an vielen Orten, die zählen, gespielt: Montreux Jazz Festival, North Sea Jazz Festival, Tourneen durch Brasilien, Afrika, Nordamerika, Asien. Mit vielen verschiedenen Leuten hast Du gespielt, gelacht, gelebt. Das Elementare war für Dich immer die Liebe zur Musik, die in Deinem Inneren spielt. Diese musikalische Wahrheit hast Du nicht an einem Konservatorium gelernt, sondern auf der Bühne, im Proberaum, zu Hause am Klavier."

Azhar Kamal

Roberto Di Gioia wurde 1965 in Mailand geboren. Mit 4 Jahren begann er mit dem Klavierspiel. Seine Lieblingsmusik: die Beatles. 1975 Eintritt in ein Musisches Gymnasium (Eichstätt); nach dem Abitur 1984 siedelt er nach München über. Dort beginnt die Karriere als professioneller Musiker.

Bekannt wurde Di Gioia als brillanter Keyboarder in Klaus Doldinger’s "Passport", mit dem er seit 1990 mehrere Alben einspielte. Er hat ebenso mit zahlreichen amerikanischen Jazzgrößen (Art Farmer, Johnny Griffin, Joe Lovano, James Moody, Tom Harrell, Clark Terry ...) gearbeitet wie mit Albert Mangelsdorff, Christof Lauer, Udo Lindenberg oder Helge Schneider in Deutschland und ist heute festes Mitglied der Till-Brönner-Band. Mitte der 90er Jahre begann Di Gioia, eigene Musik zu schreiben und gründete zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten Wolfgang Haffner die "Zappelbude".

Ende der 90er Jahre suchte Di Gioia eine Expansion seines musikalischen Schaffens: "MARSMOBIL" erblickte das Licht der Welt und manifestierte sich 1999 zum ersten Mal als Vinyl auf Payola Records. Ein Jahr später wählte die Regisseurin Esther Gronenborn den MARSMOBIL-Song "Palak Paneer" für den Soundtrack ihres Kinofilms "alaska.de".

Inspiriert von der trashig-analogen Klangästhetik der 60er und 70er Jahre vereint MARSMOBIL Nu-Jazz, minimal-electronic, LoungePop und Burt-Bacharach-artige Orchestrierungen zu "der wunderbarsten und organischsten Musik des neuen musikalischen Jahrtausends" (Azhar Kamal). So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Di Gioia an einigen maßgeblichen Produktionen der letzten Jahre beteiligt war, wie z.B. The Notwist ("Neon Golden"), Console ("Reset the Preset"), Till Brönner ("Blue Eyed Soul"), Rigmor Gustafsson ("I Will Wait For You" ACT 9418-2) oder Klaus Doldinger ("RMX vol.1"). Für "Music of the Rolling Stones" wurde er kürzlich in München zu einer Recording-Session mit Charlie Watts, Bill Frisell, Darryl Jones und Tim Ries gebeten.

Strange World ist das Debüt-Album von Roberto Di Gioia’s MARSMOBIL auf ACT in der neuen NU JAZZ SERIES und die bisherige Quintessenz seines musikalischen Schaffens. Im Zusammenspiel mit so illustren Gästen wie Klaus Doldinger, Till Brönner, Nils Landgren, Steffen Schorn, Joo Kraus, Frank Möbus, Johannes Enders, Dan Berglund, The FleshQuartet und Wigald Boning verschmelzen hier Jazz-Elemente ("Crazy 5"), Indische Musik ("Talam Mishra"), Lounge-Pop ("Flowers"), Ostinati ("Hand in Hand") und Trip Hop ("Trust") zu einer äußerst harmonischen Einheit.