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Rigmor Gustafsson
I Will Wait For You

Rigmor Gustafsson, Nils Landgren - ©ACT / Jörg Grosse Geldermann (Next)
Rigmor Gustafsson, Nils Landgren - ©ACT / Jörg Grosse Geldermann (Next)
Rigmor Gustafsson, Nils Landgren - ©ACT / Jörg Grosse Geldermann (Next)
Rigmor Gustafsson, Nils Landgren - ©ACT / Jörg Grosse Geldermann (Next)

Produktinformationen

Besetzung

Rigmor Gustafsson – vocals
Nils Landgren – trombone & vocals
Roberto Di Gioia - piano
Lars Danielsson – bass
Wolfgang Haffner – drums

Guests:
Staffan Svensson - trumpet
The FleshQuartet - strings:
Jonas Lindgren , Örjan Högberg , Mattias Hellden , Sebastian Öberg , [[Chrille Olsson]]


Aufnahmedetails

Recorded and Mixed by Jan Ugand at Polar Studios, Stockholm, Sweden in January and April 2003
Mastered by Klaus Scheuermann
Produced by Nils Landgren


"Rigmor is the greatest jazz singer that we have had in Sweden for a very long time" (Aftonbladet) - In Schweden ist Rigmor Gustafsson seit Jahren ein Star der jungen, vitalen Jazzszene und hat bereits drei Alben unter eigenem Namen veröffentlicht.

In Deutschland zog ihr gefeierter Auftritt beim JazzFest Berlin 2001 eine Einladung zum JazzBaltica Festival 2002 nach sich, auf dem sie sich einem größeren deutschen Publikum als "ein neuer Stern am Gesangshimmel" (Jazzthetik) vorstellen konnte. Im selben Jahr war sie als Gast auf Nils Landgrens Erfolgsalbum Sentimental Journey (ACT 9409-2) zu hören und jetzt stellt sie mit ihrem ACT-Debüt I Will Wait for You endgültig unter Beweis, dass sie nahtlos an die Tradition großer schwedischer Jazz-Sängerinnen wie Monica Zetterlund, Lill Lindfors, Sylvia Vrethammar oder auch Alice Babs anknüpft.

Geboren und aufgewachsen ist Rigmor auf einem kleinen Bauernhof im Värmland, im Herzen Schwedens. Mit neun Jahren begann sie, Gitarre zu spielen und entdeckte schon früh den Jazz für sich. Bald wurde ihr klar, dass sie diese Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollte. Doch wer lässt schon ein Mädchen an der Gitarre in seiner Band mitspielen? Sie hatte eine wundervolle Stimme und so hängte sie die Gitarre an den Nagel und wechselte ins Gesangsfach.

Nach ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Music in Stockholm machte sie sich sehr rasch in der schwedischen Szene als ausgezeichnete Vokalistin einen Namen. Sie arbeitete mit verschiedenen Big-Bands, leitete kleinere Jazzformationen, trat im schwedischen Fernsehen auf und machte zahlreiche Radioeinspielungen.

1993 zog es sie nach New York, um an der New School und am Mannes College of Music bei Sheila Jordan, Clark Terry, Richie Beirach, Phil Markovitz, Reggie Workman und Joe Chambers zu studieren. Sie trat mit Fred Hersch und Ted Rosenthal in den einschlägigen New Yorker Clubs auf, machte Aufnahmen mit Randy Brecker, Bob Mintzer und Dick Oatts und unterrichte bald selbst am Mannes College of Music. Sie gründete ihr erstes Quintett und tourte mit ihm quer durch Europa.

1996 kehrte Rigmor nach Stockholm zurück und erhielt einen Lehrauftrag als  Gesangsdozentin an der Royal Academy of Music. Sie komponiert und arrangiert für diverse Jazzensembles und widmet sich daneben vor allem ihren eigenen Projekten mit ihrem schwedischen Quintett.

"Ihre Seele spricht zu anderen Seelen", schrieb Werner Burkhardt in der Süddeutschen Zeitung über Rigmors Auftritt bei JazzBaltica 2002 – und besser kann man ihren Gesang und ihre Persönlichkeit kaum charakterisieren.