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Produktinformationen

Besetzung

Nils Landgren / trombone & vocals
Michael Wollny / piano
Lars Danielsson / bass & cello
Wolfgang Haffner / drums


Aufnahmedetails

Recorded live in concert at Theaterhaus Jazztage Stuttgart by Adrian von Ripka, April 19, 2019
Mixed and mastered by Adrian von Ripka at Bauer Studios Ludwigsburg, Germany

Produced by the artists
Executive Producer: Siggi Loch


„Zu viert im Jazz-Olymp“, schrieb die Neue Zürcher Zeitung über das Studioalbum 4 Wheel Drive und das ZDF Heute Journal berichtete über „vier erste-Liga-Jazzer mit reiner Spielfreude und Lust an guter Popmusik“. Vier Monate in Folge thronte das Album auf dem Podium der offiziellen Deutschen Jazz-Charts, jetzt erscheint die Live-Version:

Nils Landgren, Michael Wollny, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson - jeder hätte wohl auch alleine die Konzerthäuser vom Prinzregententheater München über die Alte Oper Frankfurt bis hin zur Berliner Philharmonie im Rahmen der Karten Jahnke „ACT JazzNights-Tour“ füllen können. Die Vereinigung dieser vier zu einer „Supergroup“ entfacht aber nicht nur Vorfreude, sondern ruft auch hohe Erwartungen hervor, die Gipfeltreffen nicht automatisch erfüllen können. Große Kunst ist eben kein theoretisches Planspiel, sondern erweist sich erst in der Praxis... Dass es diesmal funktionierte, kann man auf „4 Wheel Drive Live“ nachhören.

Nach zehn Stationen endete die Deutschlandreise am 19. April 2019 im ausverkauften Theaterhaus Stuttgart. Thomas Staiber von der Stuttgarter Zeitung resümierte: „Das Konzert übertraf alle Erwartungen. Denn die Vier agierten dicht und reagierten mit traumwandlerischem Verständnis, jeder von ihnen hatte den Freiraum, den er benötigt, um sich improvisatorisch voll entfalten zu können. […] Wie sich der musikalische Vierzylinder mit seinem Allradantrieb im schroffen Gelände des Jazz und angenehmen Pop-Gefilden zurechtfand, war sensationell. […] Die Höhenflüge dieser außergewöhnlichen Jazzmusiker entfachten wahre Begeisterungsstürme.“

„Die Band ist auf der Tour immer besser geworden“ konstatierte Produzent Siggi Loch und liefert damit die Erklärung, dem Studioalbum eine Live-Version folgen zu lassen. Denn die Eigenkompositionen und ausgewählten Coverversionen von Popstars wie Sting und Phil Collins bekamen auf der Bühne eine ganz neue Wendung. Wie auch Oliver Hochkeppel von der Süddeutschen Zeitung nach dem München-Konzert begeistert feststellte: „Da ergaben diese Songs, […] eben genau die weiße Fläche, auf der Jazzmusiker dieses Kalibers die schönsten Gemälde malen. […] Wer sieht, wie jeder in Sekundenbruchteilen Ideen der anderen aufgreift und neue kreiert, der begreift die Musik als schönste aller Sprachen. Wer müde kommt, wird von den wilden, rasanten und druckvollen Passagen belebt. Und so richtig zeigt sich die besondere Gabe dieser Vier bei den Pausen, den ganz ruhig eingestreuten Gedanken, den filigranen Pianissimo-Tönen, dem Streicheln der Instrumente.“

Wenn all dies zusammen kommt, dann erlebt man einen dieser besonderen Konzertabende wie er auf „4 Wheel Drive Live“ dokumentiert und dank dieses Mitschnitts nun unvergesslich ist.