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Markus Stockhausen
Sol Mestizo

Sol Mestizo
Sol Mestizo

Produktinformationen

Besetzung

Markus Stockhausen - tp, flhorn
Enrique Diaz - voc, bass
Philip Catherine - g
Chano Dominguez - p
Simon Stockhausen - keyb, sopransax
Jochen Schmidt - e-bs
Felipe Mandingo - perc
Thomas Alkier - dr


Aufnahmedetails

Recorded at CMP Studio Zerkall, Germany
on February 13 - 15, 1995
Engineer + Co-Producer: Walter Quintus
Produced by Siegfried Loch


"Es muß etwa 1988 gewesen sein, als mich Enrique Diaz zum ersten Mal in meiner damaligen Kölner Wohnung besuchte. Er hatte mein Trompetenspiel öfters gehört und wollte unbedingt mit mir musizieren. Durch meine früheren Reisen mit Rainer Brüninghaus kannte ich sein Heimatland Chile gut und habe seither eine große Zuneigung für die südamerikanischen Menschen. Bald wurden wir Freunde und spielten in verschiedenen Besetzungen miteinander.
Zunehmend verstand ich Enriques musikalische Vision und lernte ihn als Schöpfer einer ganz eigenen Musik schätzen, die eine Synthese ist von südamerikanischer Folklore, Jazz und Elementen der europäischen Musikkultur. Gemeinsam gingen wir im Dezember 1991 auf Tournee nach Argentinien und Chile, ein unvergessliches Erlebnis. Es entstand dort die erste CD "TOCANDO LA TIERRA", die in Deutschland bei Jazzhaus Musik erschien.
Die hier vorliegende Musik nun beruht auf einer Komposition, die Enrique Diaz anläßlich der 500 Jahrfeier Südamerikas schrieb. SOL MESTIZO war zunächst eine multimediale Darbietung, bestehend aus einer Dia-Show mit Kunst- und Naturbildern Südamerikas, mit Raum-Installationen befreundeter chilenischer Künstler, und im Mittelpunkt stand die Musik, die eine historische Entwicklung Südamerikas nachvollziehen wollte, vom Beginn -Creation- durch die schweren Zeiten der spanischen Eroberung hindurch bis heute. In ihr spiegeln sich Enriques Phantasie, seine Kenntnis der heimatlichen Kulturen, sowie sein großes Herz und seine Sehnsucht nach Völkerverständigung wider.
Ich bin sehr froh, daß SOL MESTIZO, nun in etwas veränderter Form, bei ACT veröffentlicht wird, und möchte Siggi Loch für sein Engagement danken. Möge diese Musik die Begegnung der Kulturen, das gegenseitige Verständnis, ja die Bruderschaft aller Menschen fördern."
Markus Stockhausen, September 1995