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Künstler
Jazzrausch Bigband

Produktinformationen

"Eine Kernschmelze von Bigband-Sound mit House und Techno-Musik.“ (Süddeutsche Zeitung)
 
Mit im Schnitt 120 Konzerten im Jahr ist die Jazzrausch Bigband eine der meist beschäftigten Big Bands Europas, auf ihren Konzerten in Europa, Amerika, Asien und Afrika bringt sie mit „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (FAZ) Jazzfans und Tanzwütige zusammen, wie wohl aktuell kein vergleichbares Ensemble. Groove mit Köpfchen, Elektro mit Gebläse, Jazz im Rausch. 
 
Die treibenden Köpfe hinter dem Projekt sind der Münchner Posaunist und Musikmanager Roman Sladek und der ebenfalls in München lebende Gitarrist und Komponist Leonhard Kuhn. Keimzelle und Ausgangspunkt der musikalischen Reise ist eine Münchner Institution: das „Harry Klein“, einer der renommiertesten Elektro Clubs Europas. Im Jahr 2015, nur ein Jahr nach ihrer Gründung, wird die Jazzrausch Bigband Artist in Residence im „Harry“ und das junge Münchner Publikum flippt aus. Eine Big Band im Techno Club. Wirklich einmalig. Für München und die Welt. Schnell werden die Bühnen größer, die Band füllt sowohl Rock-Venues wie die Muffathalle, als auch Hochkultur-Tempel wie die Münchner Philharmonie und gastiert auf namhaften Festivals in ganz Deutschland. Die Kreise, die die Band zieht, werden weiter: Konzertreisen führen sie unter anderem ins Lincoln Center nach New York, zum JZ Festival nach Shanghai, zum Safaricom International Jazzfestival nach Nairobi, der Ural Music Night in Yekaterinburg und zum SXSW Music Festival nach Austin.
 
So ist es nicht übertrieben, die Band ein Phänomen zu nennen. Eines, das auf ganz eigene Art zeigt, was lange es schon brodelt und arbeitet in dieser Musik, die sich „Jazz“ nennt: Sie ist heute mehr denn je die Schublade für das, was sonst in keine Schublade passt. Und alle, die Musiker wie das Publikum, haben Spaß am lustvollen Einreißen von Grenzen. Die Musik der Jazzrausch Bigband, so scheint es, erfüllt in diesem Zusammenhang mehrerlei Hinsicht Sehnsüchte: Die der Clubgänger nach mehr Echtem, Handgemachtem, Frischem, Originellem. Und die der Jazz- und Klassik-Hörer nach mehr Wumms, Entertainment, nach großem Sound und fettem Groove.

Das neueste Mitglied der ACT-Künstlerfamilie ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Einmal ist es das vielköpfigste: Gut 40 Musiker zählt die Jazzrausch Bigband zu ihrem festen Stamm. Denn anders wären die - nächstes Alleinstellungsmerkmal - im Schnitt 120 Konzerte nicht zu bewältigen, die das Ensemble mittlerweile pro Jahr spielt. So trat man binnen eines Jahres unter anderem im Lincoln Center in New York, beim JZ Festival Shanghai, beim Safaricom International Jazzfestival in Nairobi, bei der Ural Music Night in Yekaterinburg und beim SXSW Music Festival in Austin auf – wahrscheinlich ist kein anderes Jazz-Orchester weltweit im Moment so vielbeschäftigt, gefragt und erfolgreich. Und kein anderes erreicht ein vergleichbar junges, vorher dem Jazz eher fernes Publikum. 

Das wiederum liegt am revolutionär neuartigen Sound und Repertoire der Jazzrausch Bigband: Mit akustischem Techno-Jazz im Bigband-Format hat das Ensemble einen neuen Stil kreiert, der Jazzfans und Tanzwütige gleichermaßen begeistert. Eine Musik, die die Sehnsucht der Clubgänger nach Echtem, Handgemachtem und Originellem ebenso erfüllt wie die der Jazz- und Klassik-Hörer nach mehr Wumms, Entertainment und fettem Sound. Eine Mischung aus „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (FAZ).

Der rasante Aufstieg der Band in gerade mal fünf Jahren seit ihrer Gründung hängt natürlich eng mit ihrem Schöpfer und Leiter zusammen, dem Posaunisten Roman Sladek. Dem visionären Rund-um-die-Uhr-Musiker wurde schon im Doppelstudium schnell klar: „Der Jazz-Habitus hat viel zerstört. Diese elitäre Verweigerungshaltung, das mangelnde Bewusstsein fürs Publikum. Wir Jazzer müssen in die Jetztzeit zurückfinden. Jede Musik beherrschen lernen und selbstbewusst klarmachen, dass unsere Musik kreativ das größte Potenzial hat.“ Soll heißen: Wenn die Leute nicht zum Jazz kommen, dann muss der Jazz zu den Leuten.

Also schwärmte er an Orte aus, an die Jazzer bis dahin nicht gedacht hatten. Und stieß beim bekannten Münchner Techno-Club „Harry Klein“ auf Interesse. Sladek lässt seinen Chef-Komponisten und -Arrangeur, den Gitarristen Leonhard Kuhn, ein Programm schreiben, das Bigband-Jazz und Techno vereint. Und das junge Publikum flippt aus.

Die Jazzrausch Bigband wird zur weltweit einzigen „artist in residence“-Bigband eines Techno-Clubs mit monatlichem Auftritt. Die Sache spricht sich herum, bald reißen sich die Clubs und Festivals um sie, der Aufstieg in die oben beschriebenen Höhen beginnt. Jetzt legt die Jazzrausch Bigband gleich mit zwei Alben seine ACT-Visitenkarte vor: Zum einen die Wiederveröffentlichung von „Dancing Wittgenstein“, ihrem Techno-Jazz-Erfolgsprogramm. Und dann mit „Still! Still! Still!“ ein - ja, ganz recht – Weihnachtsalbum im klassischen Bigband-Stil.

„Das Weihnachtsprogramm war unser erstes Programm überhaupt“, erklärt Sladek. „Jedes Jahr haben wir es von da an liebevoll weiterentwickelt. Es ist für uns in der Adventszeit der perfekte Ausgleich zu all den aufregenden Technoshows.“ Von Leonhard Kuhn vielschichtig orchestriert breiten die 18 Musikerinnen und Musiker auf »Still!, Still!, Still!« in zwölf der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder das ganze Repertoire der Bigband-Geschichte aus, wobei sie den Ausrufezeichen im Albumtitel alle Ehre machen. Gleich zum Einstieg etwa, wenn „Leise rieselt der Schnee“ im Stile Count Basies mit extensivem Swing und extremer Dynamik überzogen wird, „Engel auf den Feldern singen“ wie von Herb Alpert beschleunigt daherkommt oder „Fröhliche Weihnacht überall“ im charakteristischen Stan Kenton-Sound erklingt.

Ein Weihnachtsprogramm, das vom Publikum der Jazzrausch-Bigband genauso begeistert aufgenommen wird wie die technoiden. „Was bei unserem Technoprogramm der Rhythmus ist, sind beim Weihnachtsprogramm die Melodien“, sagt Sladek. „Das Schöne an »Still!, Still!, Still!« ist, dass jeder die Stücke kennt. So haben das Publikum und wir eine gemeinsame musikalische Basis, auf der wir Menschen für Jazz begeistern können, die sonst eher selten mit ihm in Berührung kommen“, – zugleich die perfekte Erklärung für das Phänomen Jazzrausch Bigband: Schon lange brodelt und arbeitet es in dieser Musik, die sich „Jazz“ nennt: Mehr denn je ist sie heute die Schublade für das, was sonst in keine Schublade passt. Konsequent und lustvoll reißt die Jazzrausch Bigband musikalische Grenzen ein und sorgt dafür, das Musiker wie Publikum gleichermaßen riesigen Spaß haben können.