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Jazz At Berlin Philharmonic
Jazz at Berlin Philharmonic: Mediterraneo

Produktinformationen

Besetzung

Stefano Bollani / piano
Jesper Bodilsen / bass
Morten Lund / drums

Vincent Peirani / accordion & accordina

Mitglieder der
Berliner Philharmoniker

Geir Lysne / arranger & conductor


Aufnahmedetails

Recorded by Nanni Johansson
live in concert at the Berlin Philharmonie,
Großer Saal, June 12, 2017

Mixed by Klaus Scheuermann with Geir Lysne & Roberto Lioli
Mastered by Klaus Scheuermann

Curated and produced by Siggi Loch


Cover art by Federico Herrero, Landscape, 2017
by permission of the artist and Sies + Höke, Düsseldorf


Den „Sound of Europe“, die Verbindung aus Jazz mit den unterschiedlichsten Einflüssen der europäischen Musik, einem breiten Publikum zu präsentieren, ist eines der wichtigsten Anliegen der von Siggi Loch kuratierten Reihe „Jazz at Berlin Philharmonic“. Vom Aufspüren der „Celtic Roots“ über eine Wanderung durch die „Norwegian Woods“ bis zur Reise durch den Süden mit „Mediterraneo“.

Viele Wurzeln der europäischen Musik liegen in Italien. Hier wurde die Oper geboren, eine reiche Folkloretradition wird bis heute begeistert gepflegt und die Lieder der „Cantautore“ sind die Hymnen des Landes. Auch in der Filmmusik setzt Italien Akzente: Nino Rotas und Ennio Morricones film scores sind heute weltbekannt. Aus alledem bedient sich „Mediterraneo“, die umjubelte 17. Ausgabe von „Jazz at Berlin Philharmonic“ und einer der Höhepunkte der Reihe.

Im Mittelpunkt: Stefano Bollani, 1972 in Mailand geboren und einer der renommiertesten, erfindungsreichsten und wandelbarsten Jazzpianisten unserer Zeit. Von Jazz-Größen wie Chick Corea, Pat Metheny und natürlich sein langjähriger Partner und Förderer Enrico Rava über Avantgardisten wie Michel Portal oder Martial Solal bis zu Weltmusikern wie Caetano Veloso und Richard Galliano reicht die Bandbreite seiner Zusammenarbeiten. Auch für „Mediterraneo“ war es ihm wichtig, den stilistischen Bogen möglichst weit zu spannen.So stand neben Monteverdi, Rota und Morricone, sowie Puccini und Rossini sogar der durch Adriano Celentano bekannt gewordene Evergreen „Azzurro“ auf dem Programm.

Bollani entpuppt sich als idealer Reiseführer für diese italienische Nacht. Mit Witz, Können und Leichtigkeit führt er den Hörer durch die Musik seiner Heimat. Eng an Bollanis Seite: Die zwei Dänen seines bestens eingespielten Trios, Jesper Bodilsen am Bass und Morten Lund am Schlagzeug, sowie 14 wagemutige Mitglieder der Berliner Philharmoniker, die ihre außerordentliche Klang- und Spielkultur in ein ganz neues Umfeld stellen.

Das Ensemble komplettiert der aus Nizza stammende Akkordeonist Vincent Peirani, eine der Schlüsselfiguren des aktuellen Jazz aus Frankreich. Die Arrangements des Abends schrieb der Norweger Geir Lysne, der auch das Konzert leitet. Ein idealer Partner für Bollani mit dem er schon eine ECHO Jazz prämierte Aufnahme mit der NDR Big Band veröffentlichte und dessen große stilistische Offenheit und Vielseitigkeit teilt.

Auf „Mediterraneo“ zeigt sich die verbindende Kraft des Jazz – Folklore, Klassik, Filmmusik, Lied und Improvisation verschmelzen zu einem so überraschenden, wie beglückenden Hörerlebnis.