19.04.2012
Vijay Iyer gewinnt hochdotierten Förderpreis der Doris Duke Foundation
Marcus Gilmore, Vijay Iyer, Stephan Crump - © ACT / Jimmy Katz
Der amerikanische Pianist Vijay Iyer wurde am Donnerstag den 19. April von der Doris Duke Foundation in New York mit dem ersten „Performing Artists Award“ der Stiftung ausgezeichnet. Neben ihm erhielten 20 weitere Künstler aus Musik, zeitgenössischen Theater und Tanz, den mit jeweils 225.000 $ (ca. 170.000 €) dotierten Förderpreis für ihre überragende Kreativität und künstlerische Schaffenskraft. Alle Preisträger haben in den letzten 10 Jahren mit mindestens drei herausragenden künstlerischen Projekten international einen besonderen Beitrag zu ihrer jeweiligen Kunstform geleistet – so die Vergabekriterien der Stiftung. Mit der Auszeichnung soll gezielt in ihre zukünftige künstlerische Weiterentwicklung und Entfaltung investiert werden.
Der Doris Duke Award fügt sich in eine Reihe von Auszeichnungen ein, die Vijay Iyer zuletzt zuteil wurden. Ebenfalls im April wurde er mit dem prestigeträchtigen „Greenfield Prize“ ausgezeichnet, der jährlich an Persönlichkeiten aller Kunstgattungen verliehen wird, deren Arbeit einen bedeutenden Einfluss auf das kulturelle Leben in den USA hat.
Vijay Iyer gilt derzeit als der wichtigste amerikanischer Jazzpianist seiner Generation. Für sein ACT Debüt „Historicity“ (ACT 9489-2) wurde sein Trio für einen Grammy nominiert. Das aktuelle Album der Formation, „Accelerando“ (ACT 9524-2), markiert einen neuen Höhepunkt in Vijay Iyer’s Karriere und gilt der New York Times bereits als “an early front-runner for jazz album of the year.”
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